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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de

Dienstag, 2. Oktober 2012

Ein neuer Virus hat angegriffen


Fynn ist mal wieder krank. Seit Sonntag hat er einen komischen Hautausschlag und gestern Nachmittag kam dann auch noch Fieber hinzu. Die Ärztin sagt, es ist ein Virusinfekt. Wenigstens keine Kinderkrankheit! Aber trotzdem nicht schön und vor allem sehr anstrengend. Der arme Wurm weint und schreit den ganzen Tag und leider auch die halbe Nacht. Ich versuche so gut ich kann zu trösten (leider ziemlich erfolglos) und dabei nicht die Geduld zu verlieren.


Katha hat seit gestern einen neuen Job. Das macht es natürlich nicht einfacher, da ich ihr den Rücken frei halten möchte und sie nicht auch noch privat belasten will. Aber morgen ist ja erst mal ein Feiertag und ich hoffe einfach ganz stark, dass es Fynn schnell wieder besser geht!

Samstag, 29. September 2012

Der Schlaf und die Waage


Ächts… die Nächte sind gerade mal wieder sehr anstrengend… bin müde, will ins Bett!

Aber davon mal abgesehen: ich hoffe, dass die anstrengenden Nächte einfach eine mehr oder weniger normale Phase sind, die sowieso gekommen wäre. Habe ein bisschen Bedenken, dass es vielleicht an dem Mama-Entzug in den letzten beiden Wochen liegt. Jetzt bin ich ja seit Mittwochnachmittag eigentlich wieder richtig da. Ich hoffe, dass es sich dadurch wieder einpendelt. Ansonsten… ja, ansonsten versuche ich herauszufinden woran es liegt und muss mir im Notfall was überlegen.

 

PS: mal ganz davon abgesehen habe ich aktuell mal eher eine kleine (frauentypische?) Figur-Krise. Ich habe zugenommen! Ja, ich weiß, dass ich mich eigentlich nicht beschweren darf und ein paar Kilos mehr ja eher positiv sind – zumindest sieht Katha das so - , … Finde es es ja schön, dass ich meine alten BHs von vor der Schwangerschaft endlich mal wieder halbwegs ausfüllen kann, aber am Bauch und an der Hüfte wollte ich doch gar nicht mehr haben. Gehört aber wohl dazu. Hmpf… jetzt heißt es also entweder sich damit abfinden und trotzdem wohl fühlen oder etwas dagegen tun. – glaubt mir: das erste ist die wesentlich schwierigere Alternative!! Aber ich versuche es trotzdem. Bin ich nicht mutig!?!?

Dienstag, 25. September 2012

Mal wieder Prioritäten setzen


Das Wellnesswochenende war sehr schön. Leider viel zu kurz, aber trotzdem sehr entspannend.

 

Der Tutoren-Job diese Woche ist sehr anstrengend und auch ätzend. Aber es ist ja schon Dienstag, dass heißt ich habe nur noch morgen und dann ist es geschafft!

 

Die Stundenpläne haben sich natürlich noch mal verändert und zwei der Fächer, die ich belegen wollte, werden gar nicht angeboten. Also habe ich über eine Stunde vor den Plänen gesessen um mir einen neuen individuellen Plan zu machen. Zusammen mit der Tutorenstelle die ich für das kommende Semester angenommen habe kam dabei ein Plan mit 5 Modulen (Fächer) + dem Job.

Merkt ihr was? Am Anfang war der Plan nur 3-4 Module zu belegen. Realistisch betrachtet, habe ich auch so geplant, dass ich eigentlich Nachts lernen muss. Habe mir keine Lernzeiten eingeplant. Mir und vor allem Fynn zuliebe muss ich jetzt also mindestens ein Modul wieder von meiner Liste streichen. Wenn das nur nicht so schwierig wäre... ;) Aber ich schaffe das! Habe ja solche Dinge schon geübt im letzten Jahr. Ich werde nicht das maximal Mögliche ausreizen und schon gar nichts Unmögliches leisten.
 
Ich werde den größten Teil meiner Zeit mit meinem Sohn verbringen und ich freue mich darauf!
Ich freue mich auch auf das Studieren, aber beide Aspekte bekommen ihre Zeit in meinem Leben.

Donnerstag, 20. September 2012

Erfolg

Das war eine sehr anstrengende, aber trotzdem sehr schöne Woche bis jetzt.
 
Mein Job als Studentin macht mir sehr viel Spaß und uns es läuft gut. So gut, dass ich gleich drei Job-Angebote von unterschiedlichen Professoren bekommen habe. Das schmeichelt mir natürlich sehr und ich schwebe ein bisschen auf der Erfolgswolke, genieße die Anerkennung, aber ich versuche auch auf dem Boden zu bleiben, realistisch zu sein und nehme natürlich nicht alle Jobs an.
Den für nächste Woche mache ich doch, da mich der Prof eindringlich darum gebeten hat. Es sind nur 3 Tage und ich kann die Vorbereitungen von dieser Woche nutzen, muss also nicht all zu viel arbeiten. Und für das kommende Semester habe ich den kleineren der beiden angebotenen Jobs angenommen. Erstens natürlich wegen Fynn und zweitens weil er interessanter ist.
 
Ich vermisse Fynn sehr, aber ich kann größtenteils meine Vorbereitungen spät Abends machen, wenn er schläft und habe dafür Vormittags noch etwas mehr Zeit für ihn.
Und - ganz wichtig - ich schaffe es tatsächlich abzuschalten.
Was ich früher nie konnte! Aber jetzt: wenn Fynn dran ist, dann ist er auch dran und keine Mathe-Aufgaben schwirren durch meinen Kopf. Als Mutter muss man das wohl einfach lernen und können. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe.
Diese Woche tut mir aber auch noch auf andere Weise gut:
um zu merken was ich will und in welchem Rahmen ich Studium und Kind kombinieren möchte. Ich möchte wieder studieren und arbeiten, aber ich möchte auch bei Fynn sein. Es hat mich also bestärkt in meinem Plan und gezeigt, dass der Weg den ich mir ausgesucht habe wirklich der richtige zu sein scheint.

Sonntag, 16. September 2012

Die Rechnung geht auf


Morgen früh werde ich nun arbeiten gehen. Irgendwie ist das ein ganz komisches Gefühl. Es ist ja nur ein Job für eine Woche, aber immerhin ganztags. Für Fynn ist alles super geregelt. Abgesehen von 3 mal 3-4 Stunden bei der Tagesmutter wird er die ganze Zeit bei meiner Frau oder meinen Eltern (also seiner Mami oder Oma bzw. Opa) sein. Aber ich habe irgendwie keinen Ersatz, ob ich mir ein Kuscheltier mitnehmen sollte? ;-)

 

Mal ehrlich, eigentlich sollte ich mir Gedanken um den Job machen, ob ich dafür wirklich gut genug bin und das schaffen werde. Ich wollte mich eigentlich diese Woche auf den Kurs, bei dem ich als Tutorin dabei sein werde, vorbereiten. Wollte mir meine alten Mathe-Unterlagen noch mal anschauen und irgendwie zumindest mal ansehen welche Themen überhaupt drankommen. Immerhin ist mein letzter Mathe-Kurs nun schon eine Weile her und im Moment zähle ich höchstens die Milchlöffel oder die vollen Windeln und die muss ich weder differieren, noch integrieren.
 

Aber zum Vorbereiten bin ich nicht gekommen. Irgendwie war immer etwas anderes zu tun und vor allem war Fynn immer wichtiger. Und das einzige worüber ich mir jetzt Gedanken machen ist: wie wird es sein morgen den ganzen Tag weg zu sein? Ich werde um 5:50 Uhr losfahren (wir wohnen auf dem Land und bis zur Hochschule brauche ich ein Weilchen), also vermutlich noch bevor er wach wird…

 

Oh mein Gott!! Bin ich wirklich so eine Glucke? : -)

Warum mache ich mir solche Gedanken darüber? Es ist ja nicht so, dass ich ihn diese Woche gar nicht sehe, abends bin ich ja zu Hause. So wie es Katha (und den meisten arbeitenden Mütter und Väter) jeden Tag geht. Aber ich bin es eben nicht gewohnt. Und auch wenn ich weiß, dass es mir bestimmt Spaß machen wird an der TH zu sein und zu arbeiten, lieber würde ich bei Fynn bleiben. Und genau das ist ein wirklich schönes Gefühl. Bin ich eine Glucke? Vielleicht mehr als manche anderen Mütter, aber bestimmt weniger als viele. Ich bin einfach ich: die beste Mama für unseren Sohn!
Das ist die wichtigste (Rechen-)Aufgabe in meinem Leben und die geht im Moment auf jeden Fall auf. Sie ist lösbar sozusagen. : )   - Der Rest kommt dann morgen beim rechnen... (und liegt sowieso nicht nur in meiner Hand)