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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de
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Dienstag, 1. Oktober 2013

ab auf die Insel


Wir haben gestern den Bescheid bekommen, dass wir schon am 20. November in Kur fahren werden.

Das wird zwar Konflikte mit dem Kindergarten geben, aber ansonsten freue ich mich! Die Vorweihnachtszeit am Meer! Die Klinik ist mir zwar sehr suspekt, da man im Internet absolut keine Informationen finden kann. Aber selbst wenn es dir letzte Bruchbude ist - ich bin schließlich Hostels und Couchsurfing gewohnt - wir werden und schon eine schöne Zeit machen.

 

Dienstag, 20. August 2013

gießen, genießen, genießen


Das Leben ist einfach so schön, so schön, so schön! Ich komme aus dem Staunen und genießen gar nicht mehr raus. Seit letzter Woche habe ich jetzt zwar vorübergehend mal wieder einen kleinen Job, der nicht ganz so viel Spaß macht, aber sonst ist alles einfach PERFEKT. Naja, nicht perfekt, aber herrlich unperfekt und schön!
 

Die beiden Büro-Tage letzte Wochen kamen mir sooooo lange vor. Nicht, weil die Arbeit so ätzend oder anstrengend war, sondern weil ich Fynn so sehr vermisst habe. Es kommt mir so vor, als würde ich ihn mit jedem Tag mehr lieben. Immer wieder könnte ich einfach platzen vor Glück, nur weil er gerade irgendwas lustiges / süßes macht, tapsig durch die Gegend flitzt oder mit mir kuscheln möchte. Ich habe echt ein absolutes Luxus-Leben. Eine wunderbare Frau, ein tolles zu Hause, nette Nachbarn und ein unbeschreibliches Kind. Natürlich haben Katha und ich auch mal Streit und Fynn macht auch nicht nur das, was er darf – ganz im Gegenteil und die Hausarbeit versuche ich auch alleine zu schaffen. Aber mir geht es so gut, ich bin so gelassen und voller Liebe. Man klingt das kitschig!! : ) Muss ja selbst gerade mal laut lachen. Aber es ist so. Die Zeit mit Fynn macht mir gerade so viel Spaß, dass ich mittags (wenn er schläft) gar keine Pause oder Auszeit brauche. Ich habe gar kein Bedürfnis mit mal auszuruhen, hinzusetzen oder zu lesen. Ich hatte ja schließlich schon den ganzen Vormittag Spaß beim Bobby Car-fahren (Vorsicht: Muskelkater!) und auf dem Spielplatz. Also kann ich mittags voller Energie an den Schreibtisch und Uni-Sachen machen.

Genießen, genießen, genießen. Daraus besteht mein Leben im Moment und ich habe ein ganz kleines bisschen ein schlechtes Gewissen, dass es mir so gut geht und anderen nicht… aber mit schlechtem Gewissen lässt es sich nicht gut genießen, also vergesse ich es schnell wieder. Ich versuche trotzdem anderen unter die Arme zu greifen und zu Helfen – das ändert ja an meiner Freude nicht. Ich schöpfe ja sozusagen aus der Fülle.

Mittwoch, 14. August 2013

manchen Luxus muss man sich einfach gönnen, wenn er sich anbietet

Kaum schreibe ich, dass ich hoffe, meine Meinung wegen dem „Urlaubssemester“ nicht mehr zu revidieren… schon ruft eine Tagesmutter an mit der freudigen Nachricht, dass sie unerwartet einen Platz ab 1. September frei hat. Wir könnten also JETZT mit der Eingewöhnung beginnen. Ich bin heute Vormittag mit Fynn zu ihr gefahren, um mir die TaMu und die Rahmenbedingungen noch mal anzusehen. Warum? Ganz einfach: weil ich immer noch denke, dass vom Prinzip her eine Tagesmutter mit 5 Kindern eine bessere Betreuung ermöglichen kann als eine Kindergartengruppe mit 20 Kindern.

Ich war also da und bin nun wieder neu vor der Entscheidung, wie es weitergeht. Die TaMu ist nett und wirkt sehr kompetent, sie hat jahrelange pädagogische Erfahrung, die Wohnung ist schön hell und sauber, einen  Balkon gibt es auch. Ansonsten war der erste Eindruck: zwei Katzen in der Wohnung – natürlich mit vielen Katzenhaaren, ist aber kein absolutes Ausschlusskriterium. Der Umgang mit den Kindern – hmpf… kann es nicht genau bennenen warum, aber irgendwas hat mich gestört. Vielleicht lag es aber auch nur an der Beobachtungs-Position. Und mir ist selbstverständlich durchaus bewusst, dass es viele Wege gibt...

Aber jetzt noch mal zum Grundsatz: es gibt ja folgende zwei Optionen

1.       Fynn kommt jetzt zu einer Tagesmutter und bleibt da bis er 3 Jahre alt ist, ich kann also auch jetzt weiter studieren. Er ist in einer kleinen Betreuungsgruppe, in der er gut versorgt wird. Die Kinder sind aber auch alle maximal so alt wie er oder jünger, die Spielsachen eigentlich auch mehr für kleinere Kinder. Es gibt einen Balkon, da können sie an die Luft, aber nicht raus zum rennen, toben und kletter (was Fynn total gerne macht und ich auch sehr wichtig finde)

2.       Ich bleibe das nächste Semester wie geplant zu Hause und Fynn geht ab Dezember in den Kindergarten. Da könnten wir die Zeiten langsam steigern, bis ich dann im März wieder zur Uni muss. Er wäre aber eben in einer Gruppe mit 20 Kindern (bei nur 3 Betreuern), von denen 15 Kinder zwischen  3 und 6 Jahre alt sind. Ein paar der Kinder kennt er aber schon. Und es gibt einen ganz großen Garten mit vielen Kletter-, Spiel- und Tobemöglichkeiten.

Von den Kosten wäre der Kindergarten mehr als doppelt so teuer, aber das soll auf keinen Fall ein Entscheidungsgrund sein!
Sondern etwas ganz anderes. Fynn hat heute Nachmittag seinen Sand-Eimer in die Handgenommen, mir gewunken und "Dau!" ["Tschau"] gerufen. Dann ist er los, am Bobbycar vorbei "Auto-Dau!", an seinem Ball vorbei "Bai Dau!" und dann noch der Bagger "Baga Dau". Kurz danach dreht er sich um und kommt zurück und sagt: "Fynn da." Wie herrlich! Es macht soooo Spaß ihm in seiner Entwicklung zu beobachten und zu begleiten. Unvorstellbar. Diese Liebe und dieses Glück. Ganz subjektiv betrachtet ist Fynn der absolut süßeste kleine Knirps den ich kenne. ;)
Und genau diese Momente haben meine Entscheidung wieder bestätigt bzw. mich neu dafür entscheiden lassen, noch länger zu Hause zu bleiben. - Diesen Luxus gönne ich uns : -)))

Freitag, 9. August 2013

a heart full of love

Ich habe das Gefühl, endlich (wieder?) die Mutter zu sein, die Fynn verdient.

Jetzt, wo ich so gelassen bin und keine Klausuren oder sonst-was im Hinterkopf habe. Der Alltag funktioniert auch viel besser und wir sind ein super Team.

Um so mehr hoffe ich, dass ich bei meiner Entscheidung bleibe, nächstes Semester noch mal ein Urlaubssemester zu machen. Ich bete, dass ich mich nicht wieder von meiner "Leistungssucht" in die Fänge nehmen lasse.

Sonntag, 23. Juni 2013

Optionen

Fynn ist immer noch krank. Die Bindehautentzündung ist zwar besser, aber noch nicht weg und letzte Nacht hat er sich leider auch wieder übergeben. Der arme Zwerg. Er tut mir so leid, aber außer ihn im Arm zu halten und zu trösten kann ich nicht viel tun. Ich hoffe sehr, dass er bald wieder fit ist.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Es gibt positive Ergebnisse bei er Tagesmutter-Suche. Im Moment sogar zwei Optionen. Einen für sofort (? Ist aber etwas merkwürdig und es gibt nicht wirklich viel Platz zum Spielen und Toben – also fällt die Option eigentlich schon wieder weg) und eine zweite ab September. Das würde mit dem Wintersemester-Anfang ganz gut passen, nur ob ich dann für August und September den Job annehmen kann, weiß ich noch nicht.

Wobei auch nach wie vor – im Moment gerade wieder ganz stark – die Frage im Vordergrund steht: will ich das überhaupt? Ich bin mir da immer noch nicht sicher und habe mich noch nicht entschieden.  Wenn ich mit anderen Studierenden mit Kind, oder überhaupt mit jungen Müttern, spreche, dann lasse ich mich immer wieder anstecken von dem Gedanken, dass das mit der richtigen Betreuung gut zu kombinieren ist und den Kindern auch gut tut. Und ich sehe und erlebe ja auch, dass sie dadurch keine „schlechten Mütter“ sind und die Kinder glücklich und zufrieden sind. Aber dann gibt es eben auch noch mein Bauchgefühl, dass mir sagt, ich sollte für Fynn da sein. Ja, er freut sich auf die anderen Kinder bei der Tagesmutter und er freut sich auch, wenn er Zeit mit seinen Großeltern verbringen kann. Aber trotzdem ist das hin- und herpendeln doch auch immer wieder Stress. Positiver Stress, aber es bleibt belastend/anstrengend. Und dann gibt es auch noch ganz rational die Argumente, dass er einfach empfindlich und so viel krank ist (was für ihn natürlich schlecht ist, aber was auch einen „normalen“ Studienverlauf unmöglich macht) und dass er durch den Umzug ja auch wieder eine große Veränderung vor sich hat. Der Baustress wird wegfallen, Katha und ich werden (hoffentlich) wieder entspannter sein, aber es ist eben auch eine völlig neue Umgebung, neue Eindrücke, neue Nachbarn und vor allem wird aus dem 6-Personen-Haushalt wieder ein 3-Personen-Haushalt, also auch wieder andere Alltagsstrukturen und wesentlich weniger Kontakt zu Oma und Opa.

Es ist noch offen. Ich habe mir alle Kombinationsmöglichkeiten aus Job, Studium, KiTa, Tagesmutter und zu Hause bleiben aufgeschrieben und lasse jetzt erst mal den Umzug vorbeigehen und schauen wie sich die Optionen entwickeln. Selbst eine Ausbildung zur Tagesmutter zu machen ist aber weiterhin auch noch offen.


PS: Umzug ist in zwei Wochen geplant!!!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Berlin


Mein Kurzurlaub ist tatsächlich schon zu Ende. Nicht zu fassen! Mit verspannten Schultern und stechenden Kopfschmerzen sitze ich im ICE von Berlin Richtung Heimat. Auch wenn mein Berlin-Aufenthalt leider relativ oft von Kopfschmerzen und Übelkeit geprägt war, so war es doch ein richtiger Kurzurlaub! Ein sehr schöner, entspannter, sportlicher und abwechslungsreicher Kurzurlaub. Und Berlin ist immer noch Berlin. Ich liebe es. Aber der Reihe nach:

Montag früh bin ich mit enormen Zweifeln und einem sehr schlechten Gewissen in den Zug gestiegen. Ich habe am Bahnhof ernsthaft noch überlegt, ob ich nicht doch wieder nach Hause fahre und diesen Ausflug sausen lassen. Auch als ich nach gut vier Stunden im sonnigen Berlin angekommen bin, habe ich nur überall Kinder gesehen und bereut, dass ich Fynn nicht wenigstens mitgenommen habe. Berlin mit Kind ist doch auch so schön, das weiß ich ja noch von Oktober. (Wobei ich natürlich verdrängt habe, dass unsere Nächte im Moment mit nur ein bis zwei Stunden Schlaf gesegnet sind, aber so ist das Mutter-Herz eben. *g*) Auch als ich dann im Hotel angekommen bin und anschließend gleich noch mal in die City fuhr, konnte ich mich immer noch nicht so wirklich freuen. Ununterbrochen dachte ich nur, wie viel schöner das alles wäre, wenn ich es mit Katha zusammen genießen könnte und wie sehr ich Fynn vermisse. Die Sonne war auch ziemlich schnell weg und mir ging es gesundheitlich nicht wirklich gut. Also habe ich mir im Supermarkt was zu Essen gekauft, bin zurück ins Hotel um den Abend dort zu verbringen. Ein bisschen Sport, ein kleiner Spaziergang am Spandauer See und dann mit Buch ins Bett gekuschelt. Schließlich hatte die Nacht zuvor nur 1 Stunde Schlaf. Aber an erholsamen Schlaf war im Hotel leider auch nicht zu denken. Wegen meiner unerhörten Kopfschmerzen hatte ich die ganze Nacht die Fenster offen und hatte somit das Vergnügen die Einflugschneiße des Flughafens Berlin-Tegel zu „genießen“. Am nächsten Morgen habe ich dann sofort eine Schmerztablette genommen und war schon um 7 Uhr im Schwimmbad und um 8 Uhr im ersten Saunaaufguss. So kann der Tag beginnen. Nach einem ausgedehnten Frühstück (mit Zeit zum Zeitung lesen!) bin ich noch ausgedehnter Shoppen gegangen. Dank schlechtem Wetter, hat mich rein gar nichts gedrängt, die Arkaden wieder zu verlassen – bis mir Mittags erneut schlagartig übel wurde und ich – mit vielen Einkaufstaschen – zurück ins Hotel bin. Dort habe ich dann auch den restlichen Tag mit Sauna, Entspannen und etwas Sport verbracht. Als es mir Abends endlich wieder besser ging, bin ich noch mal zum Hakeschen Markt um ein bisschen im Berliner-Abendleben zu schwelgen. Trotz bleierner Müdigkeit war aber auch die zweite Nacht nicht ganz so entspannt und schlafreich wie erhofft. Trotzdem war ich heute früh bester Dinge, vor allem nach einem Blick aus dem Fenster in den strahlend blauen Himmel. Nach dem auschecken im Hotel war ich noch mal in der City flanieren und Sonne tanken. Dabei beschlich mich doch tatsächlich der Gedanke, dass ich gerne noch zwei weitere Tage bleiben würde. Berlin, das Leben und die Sonne genießen. Aber natürlich freue ich mich auf meine Familie zu Hause.

Es waren zwei rundum schöne Tage. Auch wenn ich den ersten davon nicht ganz so genießen konnte. Ich bin wohl einfach so fest in meinem Alltag, meinen Rollen und meinen Aufgaben drin, dass ich ein paar Stunden gebraucht habe, um das alles mal abzustreifen und abzutauchen. Immerhin war es auch das erste Mal, dass ich zwei Nächte von Fynn getrennt war. Jetzt bin ich also auf dem Weg nach Hause und schlüpfe so langsam wieder in die Rollen zurück. Habe schon erste Telefonate geführt (Fließenleger, Bauleiter, etc.) und werde auch gleich das erste Mal nach drei Tagen meine Mails abrufen und bearbeiten. Welcome back.

Montag, 8. April 2013

Entwicklung - hui, da war wieder ein Schub

Was für ein Schritt! Fynn geht es gesundheitlich wieder etwas besser und die Nächte sind auch wieder ruhiger. Seit dem hat er mal wieder einen ganz großen Entwicklungsschritt gemacht. Einen ganz tollen – für ihn und für mich ;) Er spielt nämlich plötzlich völlig selbstständig. Nicht nur mal 5 Minuten um dann wieder an meinem Hosenbein zu hängen. Nein, er geht zu seiner Lego-Kiste oder seinem Bobbycar und spielt fröhlich vor sich hin. Völlig selbstvergesse. Es ist so schön dabei zu zu sehen! Seit dem ist er auch mal wieder ein richtiger kleiner Sonnenschein. Das kann aber auch an der Sonne da draußen liegen, die endlich mal wieder sichtbar ist. Gestern waren wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft und Fynn konnte sich endlich mal wieder im Freien austoben.

Der Entwicklungsschritt kommt im Moment aber auch gerade sehr passend, denn mir geht es gesundheitlich leider noch nicht viel besser. Kein Wunder, hatte ich letzte Woche ja auch nicht wirklich Gelegenheit mich auszukurieren. Aber jetzt kann ich mich ja wenigstens mal auf Sofa setzen und kurz die Beine hochlegen, während mein Kleiner spielt. Zumindest so lange bis er wieder mit der Klobürste tanzen will oder sämtliche Taschen und Körbe ausräumt   : )

 

Mittwoch, 20. März 2013

Happy Birthday

Das zweite sehr arbeitsreiche Wochenende liegt hinter uns, mit Fynn war ich Montag mal wieder beim Kinderarzt, die neuen Stundenpläne sind online und meinen Geburtstag habe ich auch gut überstanden.
 
Aber jetzt der Reihe nach:
  1. Haus: wächst und gedeiht. ;) Naja, … zumindest gibt es kleine Fortschritte. Wir sind wirklich froh, dass wir so viele liebe Freunde haben, die uns helfen und mit anpacken. (Mal sehen, wie viele Wochenenden sie durchhalten *g*) Aber trotzdem dauert alles irgendwie länger, als ich gedacht hätte. Wir sind eben keine Profis. Es gibt aber einen Lichtblick: Noch drei Wochenenden durcharbeiten und dann haben wir drei Wochenenden PAUSE. Ruhe. Zeit für uns drei und vielleicht auch jeder für sich. Dann wird nämlich erst die Heizung und dann der Estrich verlegt und wir können gar nichts machen. – Wie sehr ich mich darauf freue!!!
  2. Kinderarzt: Fynn hat sich schon Samstag und Sonntag ständig die Ohren zu gehalten und war mal wieder sehr, sehr quengelig. Also Montag wieder Kinderarzt. Ohr ist stark gerötet und gereizt. Noch ist es keine Entzündung, aber damit es auch keine wird, hat er natürlich wieder Medikamente bekommen. Die Zeiten in denen er irgendwelche Medikamente nimmt, sind größer als die, in denen er keine braucht. Finde ich doch sehr beunruhigend. Geht das noch jemandem so?
  3. Stundenpläne: wie immer – ein sehr schwieriges Thema. Es gibt kein einziges Modul / Fach, dass ich komplett an einem der drei Vormittage abdecken könnte. Jedes Modul hat noch mindestens einen weiteren Termin, der außerhalb der Betreuungszeiten liegt. Ich habe schon einige Stunden über den Plänen gesessen und hin und her überlegt, welches Fach ich evtl. auch  im Selbststudium erarbeiten kann oder wie ich es organisiere. UND: wie könnte es anders sein – ich genieße es diese Woche bei Fynn zu sein (trotz Quengelei) und den Kopf relativ frei zu haben von Lern-Themen. Doch trotzdem würde ich am liebsten für das nächste Semester alle/ganz viele Module belegen. : (    : (    : (       Warum ist das nur so schwer?
  4. Mein Geburtstag: Nichts Besonderes. Morgens war Fynns „bester Kumpel“ mit seiner Mutter zum Frühstücken und Spielen bei uns und nachmittags ein bisschen Familie bei Kaffee & Kuchen. Zum richtigen feiern habe ich im Moment weder Zeit (zum Organisieren), noch Geld.

So, das war erst mal genug Text. ;)  Ich wünsche euch einen schönen „Frühlingsanfang“.

Freitag, 8. Februar 2013

Bunte Pechsträhne


Irgendwie hat vor drei Tagen meine Pechsträhne begonnen und ich scheine sie nicht so loszuwerden. Es fing an mit banalen Dingen wie saurer Milch im Kaffee und zog sich leider so weit hin, dass ich gestern in einer Klausur saß für die ich angeblich nicht angemeldet war. Konnte das aber nach einigen Diskussionen klären, war ein Fehler in der Liste und ich durfte doch mitschreiben. Bis dahin war natürlich nicht nur wertvolle Zeit vergangen, sondern meine Nervosität auch gestiegen. Das hat mich vermutlich einige Punkte gekostet, was sehr ärgerlich ist, da ich in diesem Fach wirklich mit 100% gerechnet habe. Naja, heute ging es dann weiter mit einem Versuch endlich mal wieder (seit Fynn da ist!) ins Yoga zu gehen. Allerdings wurde mir nach 20 Minuten Fynn wieder gebracht (hat nur geweint, lies sich nicht beruhigen) und das Projekt Yoga war für mich gescheitert. Dann war da noch die kaputte Heizung, die uns frieren lies. Aber wir haben ja zum Glück Kerzen und ich habe es uns so ein bisschen warm gemacht. Könnte jetzt noch einiges weiteres Aufzählen, aber das lasse ich lieber, denn: ich möchte mich auf die schönen Seiten konzentrieren. Fynn stellt gerade zum fünften Mal für heute die komplette Bude auf den Kopf, aber ich bin ruhig und gelassen. Ja, ich bin müde und ich bete für eine halbwegs ruhige Nacht, aber ich bleibe liebevoll, auch wenn sie nicht ruhig wird.

Ich hatte heute Mittag, völlig unerwartet aus dem Nichts, einen wunderbaren Moment, in dem mir wieder richtig bewusst wurde, dass ich geliebt werde. Das Gott mich immer liebt und immer für mich da sein wird. Ich werde nie alleine sein. Das zu wissen und das zu spüren ist ein Himmel-weiter Unterschied und es trägt mich gerade durch den Tag. Ich hoffe, ich kann mir dieses Gefühl und meine innere Ruhe noch über das Wochenende hin bewahren. Ich bin nämlich mit Fynn ganz alleine. Katha ist über das Wochenende (Fr-So) weg und meine Eltern sind spontan in Urlaub gefahren.

Ich schreibe zwar am Dienstag die nächste Klausur, aber ich werde am Wochenende nicht dafür Lernen. Wenn ich wirklich mal ein paar FREIE Minuten haben werde, werde ich diese zum Ausruhen und Entspannen nutzen. Denn ich bin in Summe einfach ziemlich am Ende mit meinen Kräften und brauche jeden Funken Gelassenheit.

Wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende mit ähnlich bezaubernden Momenten!
 

Donnerstag, 31. Januar 2013

Sehnsucht: der Weg und das Ziel gleichzeitig


Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine letzten beiden Beträge eine negative Stimmung hinterlassen haben. Aber so ist es ja gar nicht Natürlich ist es eine Sehnsucht und Sehnsüchte sind immer irgendwie auch ein bisschen negativ besetzt solange sie unerfüllbar scheinen. Aber was wäre das Leben ohne Träume und Wünsche? Ganz aktuell ist es ja sowieso nicht zu realisieren. Über Nacht wird unsere Familie nicht größer, unser Haus nicht fertig und unser Konto auch nicht voller. ;) Eine neue Schwangerschaft und somit ein zweites Kind (sollten wir uns gemeinsam dafür entscheiden) käme frühestens nach dem Bau in Frage. Sollte es dann mit nur wenigen Versuchen funktionieren, wäre Fynn knapp 3 Jahre wenn ein Geschwisterchen kommen würde. Finde ich ein ideales Alter. Also brauche ich mir jetzt noch nicht über irgendwelche Möglichkeiten den Kopf zerbrechen. Vielleicht habe ich ja Glück und wenn der ganze Stress in unserem Leben mal etwas nachlässt und wir in unseren eigenen vier Wänden  - alleine – leben,… vielleicht wird der Wunsch nach einem zweiten Kind bei Katha dann ja auch wieder wach.

Vorher mache ich mir weder Gedanken über die finanziellen Möglichkeiten, noch über die „Produktionsmöglichkeiten“. Es wird schon alles so kommen, wie es kommen soll. Darauf vertraue ich ja eigentlich. Dass Gott einen Plan für uns hat. Ich tendiere nur leider immer wieder dazu, seine Pläne optimieren zu wollen – obwohl natürlich nichts Menschliches so perfekt sein wird wie etwas Göttliches. ;)

Das Fazit: ich nutzte meine aktuellen Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte einfach um die Zeit JETZT zu genießen. Ich bin einfach froh darüber, dass ich auch jetzt schon so viel Zeit mit Fynn verbringen kann und mir trotzdem irgendwie die Energie bleibt Abends/ Nachts zu lernen und das mir das Studium Spaß macht und dadurch einfach fällt. Ich nehme mir die Freiheit mein Studium hinter Fynn zu stellen. Ich habe den Luxus mir diese Freiheit zu nehmen. Nicht zuletzt natürlich dank Kathas Job. Gott sei Dank, haben wir so ein schönes Leben! Und das schreibe ich gerade, obwohl die letzten Nächte immer noch extrem anstrengend waren.

Freitag, 18. Januar 2013

Glück im Übermaß


Nachdem die letzten Tage und Wochen eher ziemlich trüb waren, bin ich gerade voller Hoffnung und könnte platzen vor Glück.
Ich habe heute Nacht 7 Stunden (am Stück!!) geschlafen!  - WAHNSINN. Wie sich das anfühlt. Toll.
Und auch nach dem Schlafen war mein Tag voller Luxus. Katha hat mir Fynn gebracht (er hat heute Nacht mal bei ihr geschlafen und ich auf dem Sofa, deswegen auch das Durchschlafen meinerseits) und wir haben noch 10 Minuten gekuschelt. Sonst ist ihm das viel zu langweilig und er klettert gleich weg, aber heute Morgen nicht. Das war soooooo schön. Außerdem war er ein Sonnenschein und richtig gut drauf heute früh. Ich habe meine Energie dann auch genutzt und bin beim Sonnenaufgang durch das verschneite Feld gejoggt (ganz gemütlich, ohne allzu große Rückenschmerzen), danach habe ich geduscht, Bibel gelesen, gebetet und in Ruhe gefrühstückt. Wow. Unglaublich, oder? Was für ein Luxusleben. Natürlich habe ich mich danach brav an den Schreibtisch gesetzt. Aber wenn der Tag so gut startet, kann einem doch eigentlich nichts mehr die Laune verderben!!

Wünsche euch einen ebenso schönen Tag und ein tolles Wochenende!!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Das Ich und die Anderen


Wir wissen es alle und wir wissen es alle nicht erst seit gestern: Wir können  im Leben immer nur uns ändern, nie die Anderen. Nicht deren Meinung, nicht deren Sichtweise und auch nicht deren Verhalten.

Wie können unsere Einstellungen gegenüber Personen oder Ereignissen ändern, aber weder die Person, noch das Ereignis.

Wenn man das verstanden hat, ist man dem Glück schon einen Schritt näher gekommen. Was noch fehlt ist die Umsetzung. Daran übe ich mich gerade und merke dabei, dass es manchmal verdammt weh tut und auch sehr lange dauern kann.

Mein Versuch: Ich habe mein Leben in der Hand (und zu einem kleinen Anteil im Moment noch das von Fynn). Ich kann meine Prioritäten im Leben setzen, sodass ich glücklich bin und es mir und Fynn gut geht. Ich kann nicht Prioritäten für andere setzten! Meine Prioritäten sind klar, mein Leben läuft eigentlich ganz gut. Wir haben gerade mal wieder eine kleine Krankheits-Welle hinter uns, aber sonst bin ich mit meinem Alltag ziemlich zufrieden. Zumindest mit dem Teil, den ich in der Hand habe. Ich gestalte meine Tage zwischen Uni und Kinderbüchern so, dass ich an beidem Spaß habe. Und das habe ich! Ich genieße die Zeit mit Fynn im Moment sehr. Sehr, sehr, sehr! Ich habe aber auch Spaß am Studieren und gehe gerne zur Uni.

Also: mein Leben ist, toll, toll, toll! Alles was in meiner Hand liegt, tue ich für unser Bestes – den Rest (was nicht in meiner Hand liegt) muss ich jetzt nur noch ruhen lassen und akzeptieren. *seufz*
 
 

Freitag, 9. November 2012

normaler Wahnsinn - wahnsinnig normal


Diese Woche war mal wieder so was von unglaublich. Der ganz normale Wahnsinn also.

 

An einem Tag war Fynn so was von frech. Mein naives Ich konnte sich gar nicht vorstellen, dass kleine Kinder in diesem Alter schon gezielt frech sein können. Die sehen doch bei anderen immer so tapsig und süß aus.

Aber der Tag ging vorbei und der darauffolgende war gefüllt mit guter Laune und Spaß. Ist wohl normal. Ich habe schließlich auch manchmal schlechte Tage. Aber ich kann das meinen Mitmenschen wenigstens mitteilen, oder es begründen. Denke ich. Vermutlich begründe ich es nicht, und wenn doch, dann mit fadenscheinigen Gründen, die kein normal denkender Erwachsener verstehen kann. Aber ich. Für mich sind sie in dem Moment die absolute Wirklich. Wie viel mehr ist dann Fynn in seiner Wahrnehmung gefangen? Also sollte ich vielleicht ein bisschen mehr Verständnis aufbringen, wenn das absolute Lieblings-Spielzeug mal völlig uninteressant ist oder sogar zum Weinen anregt.

 

An manchen Tagen hat er nur eine halbe Stunde geschlafen und alle anderen Versuche mit lauten Geschrei beantwortet, an anderen Tage hat er sogar zwei Mal für 1,5 Stunden geschlafen. Aber auch das ist wohl normal.

 

Warum ich allerdings noch nicht im Bett liebe, sondern schreibe, aufräume, Dinge erledige,… das ist wohl nicht normal. Denn die Nächte sind immer noch unverändert. Das Aufstehen fällt mir jeden Morgen schwerer. Mir. Fynn hat damit leider keine Probleme, was wiederum normal zu sein scheint.

 

 

Heute war auf jeden Fall ein sehr schöner Tag. Nachdem ich wochenlang versucht habe mehr Kontakte zu knüpfen und mich ab und zu mit anderen Mütter zu treffen, wurde ich die letzten beiden Tage echt überrascht. Eine Freundin möchte sich mit uns in der kommenden Woche Nachmittags zum Spielen treffen, eine andere zum Frühstück. Als ich Fynn heute von der Tagesmutter abgeholt habe, hat mich die Mutter von Fynns „besten-TaMu-Freund“ angesprochen, ob wir uns nicht mal mit den Kindern privat verabreden wollen, da sie noch nicht so viele Kontakte hier in der Gegend hat. Also waren wir heute zusammen im Schwimmbad. – Hier hat sich mal wieder der normale Wahnsinn gezeigt: in meinem Bemühen genügend Handtücher, Bademäntel und Wasserspieltiere einzupacken, habe ich aus Versehen die Feuchttücher mit den Windeln verwechselt. Wir hatten also zwei Packungen Feuchttücher aber keine einzige frische Windel dabei. – Aber ich habe mich geoutet und einfach ganz laut durch die Umkleidekabinen gerufen, ob irgendwer eine Windel zu viel dabei hat. (Vorher war eine Kleinkindergruppe im Wasser, die Chancen waren also hoch.)

 

Und dann haben wir nach dem Schwimmen tatsächlich noch den Nachmittag genossen. Wie? Die andere Mutter fragte, ob wir nicht noch einen Cappuccino trinken und frische Waffeln essen wollen. Meine ehrlich erstaunte Antwort: „Hält dein Kleiner dabei etwa ruhig? Ist ihm das nicht zu langweilig?“ Ihre, vermutlich ebenso erstaunte Antwort: „Wenn er Waffeln essen kann? Ich teile sie einfach mit ihm.“ Oh. So einfach kann das sein. Ich habe meine Waffel nicht mit Fynn geteilt (weil ich immer noch versuche Zucker zu meiden), aber er hat eine Banane aus unserer Tasche bekommen und war erst mal zufrieden. Natürlich konnten wir nicht stundenlang sitzenbleiben und klönen, aber für einen gemütlichen Cappu hat es tatsächlich gereicht und eine Verabredung für nächste Woche ist auch gleich entstanden. Manchmal muss man es einfach fliesen lassen… Und an so Tagen die so gar nicht gut laufen, daran denken, dass sie irgendwann vorüber gehen. Und irgendwann wird Fynn dann auch bestimmt durchschlafen…

Montag, 22. Oktober 2012

Berlin

Fynn und ich sind heute früh um 6 Uhr spontan nach Berlin gefahren.
Naja,... "spontan" heißt, dass ich das gestern Abend um 22:30 Uhr entschieden habe. Aber für einen Ausflug mit kleinem Kind finde ich das schon wahnsinnig spontan.

Wie es dazu kam ist etwas komplizierter. Meine Mum macht hier ein Seminar, mein Dad ist zum "Urlaub machen" mit und so sind Fynn und ich auch "kostenlos" dabei. ;)

Hatten heute aber leider einen etwas anstrengenden Start. Fynn hat kaum geschlafen und war sehr "laut". Zumindest hatten wir in Restaurant, Cafe und sämtlichen Supermärkten die volle Aufmerksamtkeit aller Passanten. Und ich hatte seit langem mal wieder Migräne...

Jetzt ist es 20:15 Uhr und ich hoffe, dass er gleich einschläft.
Was wir die nächsten Tage hier machen (abgesehen davon, dass ich die Uni schwänze)? Weiß ich noch nicht genau. Die Zeit zusammen genießen, hoffe ich!

Und ich bin gerade überwältigt von den vielen tollen Angeboten hier:
empfehlenswerte-eltern-kind-cafes-berlin
das sind nur die "empfehlenswerten". es gibt noch weit mehr... WOW. wie soll man sich denn da entscheiden ;) - ich liebe solche luxusprobleme.

aber jetzt muss ich aufhören zu surfen und zu schreiben: ich muss LERNEN!

Mittwoch, 17. Oktober 2012

kein Zuckerschlecken aber hoffentlich trotzdem süß


Die Woche fing mit der U6 und einem Impftermin an. Bei der U6 war alles in Ordnung. Auch wenn es mich schon etwas verwundert hat, dass die Ärztin bloß wissen wollte, ob Fynn deutlich machen kann, wenn er etwas will und ob er sich laut beschwert, wenn ich ihm dies wegnehme. Beides konnte ich mit einem eindeutigen JA beantworten. Ob er aber auch ab und zu mal macht, was ich möchte, hat die nette Tante gar nicht interessiert… (hätte ich auch leider anders beantworten müssen*g*).

Das Impfen hat er nicht ganz so gut weggesteckt. Ein bisschen Schnupfen und zwei sehr unruhige Nächte. Hätte schlimmer kommen können und war für die nächsten Monate auch erst mal die letzte Impfung. Welch ein Glück! Für ihn und uns.

Nun sitze ich also völlig übermüdet in der Uni und nutze meine Pause zur geschlossenen Augenpflege (^^), anstatt zum Lernen. Es ist Mittwoch und somit fast Mitte der Woche. Die Entscheidung rückt also näher. Aber im Grunde habe ich mich schon entschieden und habe einen neuen „Plan“ für dieses Semester (wenn es mir gelingt noch ein paar Prüfungsordnungs-technische Steine aus dem Weg zu räumen und wegen meiner „Sondersituation“ ein paar Regeln zu umgehen):

Ich werde versuchen alle 5 Module / Fächer zu belegen und das Tutorium machen. ABER: ich werde trotzdem mehr zu Hause sein, als ursprünglich geplant. So wird Fynn 2-3 Vormittage bei der Tagesmutter sein, nur einen Nachmittag bei seiner Oma und nur alle 2 Wochen einen Vormittag mit seiner Mami (meiner Frau) alleine sein. (Ursprünglicher Plan war: 2-3x Tagesmutter, 2 Nachmittage mit Oma und jeden Samstagvormittag ohne mich)

Natürlich wird das kein Zuckerschlecken. Eine  der Prüfungen wird zwar nicht in den Klausurwochen stattfinden, sondern erst kurz danach (was etwas mehr Luft zum Lernen lässt), aber es bleibt trotzdem noch eine Menge Arbeit. Dadurch das ich mehr zu Hause sein werde, habe ich schließlich nicht weniger zu Lernen. Eher im Gegenteil. Ich werde versuchen ein Fach zu schaffen, ganz ohne in die Vorlesung zu gehen. Lernen werde ich primär abends zu Hause, wenn Fynn schläft. Wenn möglich auch auf den Zugfahrten zur Uni und vielleicht ab und zu auch während Fynn Mittagsschlaf macht. Aber das plane ich nicht fest ein, denn gerade gestern ist daraus mal wieder nichts geworden. Ich werde versuchen alles zu geben und trotzdem für Fynn da zu sein. Wenn ich merke, dass es zu viel wird und ich es nicht schaffe, werde ich nicht die Zeit mit ihm kürzen, sondern eben ein Fach wieder streichen. Und ich weiß, dass das alles ganz schnell wieder über den Haufen geworfen werden kann. Der Kleine muss nur mal 2 Wochen krank sein und schon kann es sein, dass aus all dem nichts wird. Das ist mir bewusst und ich versuche in meinem Plan ganz flexibel zu sein. Vielleicht sollte ich es nicht „Plan“ sondern eher „Wunsch“ nennen…

Nein, ein Zuckerschlecken wird es sicherlich nicht. Aber ich wünsche uns Dreien trotzdem eine schöne Zeit und viele gemeinsame Stunden die uns das Leben versüßen. Familie steht an erster Stelle - vor Studium und auch vor Kathas neuem Job. Und mit dieser Einstellung werden wir das gemeinsam schaffen!!

Montag, 15. Oktober 2012

Gleichnis vom verlorenen Sohn


Ich habe heute früh in der Bibel mal wieder seit langem das Gleichnis vom verlorenen Sohn gelesen und bin mal wieder sehr gerührt.

Aus so vielen Perspektiven ist sie so wunderschön. Ich werde geliebt. Egal, was ich angestellt habe und welche Schuld ich mit mir rumtrage, es gibt einen Vater der mich liebt und mich immer und immer wieder mit offenen Armen empfängt und sich freut, wenn ich zu ihm umkehre. Außerdem gibt es so viele Dinge im Leben, die ich für wichtig halte, die es im Grunde nicht sind. So viele Dinge für die man Zeit, Geld und Energie verschwendet, weil man denkt, dass es einen glücklich macht. Dabei sind es meistens die ganz einfachen (kostenlosen!!) Dinge, die das Leben lebenswert machen. Familie. Liebe. Ein offenes Herz. Das Geschenk aneinander verzeihen zu können und rücksichtsvoll miteinander umzugehen. Jemanden zu haben, der für einen da ist.

Sonntag, 9. September 2012

Ruhe und Stärke

Da freuen wir uns drei Wochen lang darauf, dass wir heute mal ausschlafen dürfen und dann waren Katha und ich schon um 7:30 Uhr hellwach (während Fynn bei Oma und Opa bis 9:00 geschlafen hat!!!) So ist das wohl, wenn man durch und durch Mama ist. ;) Aber immerhin sind wir von selbst aufgewacht und wurden nicht geweckt. :)))
 
Und gestern Abend habe ich einen großen Fortschritt gemacht, meine Mum hat mich vor versammeltem Freundeskreis (wir haben Geburtstag gefeiert) bloßgestellt indem sie sagte, sie hätte sich gewünscht, dass sie es geschafft hätte mich zu einem gewissenhaften und ordentlichen Menschen zu erziehen. Auch wenn sich meine Freunde alle gedacht haben, dass ich wohl der ordentlichste Mensch bin, den sie kennen, hat es mich trotzdem SEHR geärgert. Aber ich habe es mal geschafft zu kontern und ihr zu sagen, dass ich es wichtiger finde mit Fynn Zeit zu verbringen anstatt zu putzen. !!! Ich habe mich nicht gerechtfertigt! Bin ganz schön stolz auf mich. ;)
 
 
Und jetzt zu den Stundenplänen. Vom ersten bis zum letzten Semester sind im nächsten halben Jahr die meisten Module dienstags und das ist der Tag an dem die Tagesmutter keine Betreuung anbietet. Habe es inzwischen trotzdem geschafft mir selbst einen Plan zu basteln. Ich werde 3 Tage pro Woche studieren. An zwei Tagen wird Fynn morgens bei der TaMu sein und ab mittags dann bei seiner Oma, der dritte Tag ist Samstag, da ist ja Katha sowieso zu Hause.  Finde das ein ganz gutes Maß. Ich könnte natürlich noch mehr Tage weg (sowohl die TaMu, wie auch meine Mutter würden mehr Zeit anbieten) und ich könnte sogar die geplanten drei Tage noch voller stopfen, aber das mache ich nicht. Das möchte ich nicht. Möchte die restliche Zeit mit Fynn verbringen und mich dabei auch über jede neue Entdeckung echt freuen können ohne gestresst zu sein.
 
So wird er also vorerst aussehen: mein Weg. Unser Weg. Und es fühlt sich gut und richtig an. Ich freue mich auf beides, das Studium und die Zeit zu Hause. Denke, genauso sollte es sein!
 
 

Dienstag, 21. August 2012

Happy family


Ich habe in den letzten Tagen wirklich über die Option nachgedacht, selbst Tagesmutter zu werden. Ich würde es mir zutrauen und denke, dass ich auch Freude daran hätte, aber die Hauptgründe warum ich es machen würde, wären die Falschen. Ich würde es machen, weil ich bei Fynn sein möchte. Weil ich ihn wachsen sehen möchte und die Zeit gemeinsam mit ihm verbringen möchte. Dazu müsste ich aber nicht Tagesmutter werden, dafür würde es ausreichen einfach zu Hause zu bleiben. Ich glaube, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, würde ich vor allem deshalb TaMu werden wollen, um eine „Rechtfertigung“ zu haben. Nein, das Wort passt nicht ganz… Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vermutlich ist es einfach wieder mein so altbekanntes Muster, dass ich mir nicht vorstellen kann nichts offiziell zu leisten. Ich bin inzwischen Mutter und weiß nur zu gut, dass es durchaus eine große Leistung ist sein Kind zu erziehen und gut für ihn/sie zu sorgen. Aber trotzdem beschreibt es das wohl leider am besten.
Aber, um mich selbst und euch nicht zu langweilen (da ich ja immer und immer wieder zu diesem Thema zurückkehre und daran knabbere): Ich sehe es ja ein, dass das Blödsinn ist UND ICH HANDLE DANACH. Ich werde also nicht Tagesmutter, ignoriere aber nicht den Wunsch, dass ich gerne bei Fynn bleiben möchte.

Noch sind meine Stundenpläne nicht online, aber ich schaue schon jeden Tag nach und es wird vermutlich bald so weit sein. Aber ich gehe mit ganz gemischten Gefühlen an das Thema und weiß noch nicht so wirklich, wie ich damit umgehen möchte. Bis jetzt versuche ich einfach offen zu sein für alle Möglichkeiten und abzuwarten. Aber es gibt doch die beiden inneren Stimmen in mir: Die eine, die am liebsten schon jetzt bis ins Detail planen würde um wieder mal mein Organisationstalent unter Beweis zu stellen (was mir ja Spaß macht), wie viele Module (Fächer) ich effektiv in meine Woche quetschen kann, ohne dabei Fynn länger als 20-24 Stunden pro Woche zur TaMu zu bringen. (Was dann vermutlich darauf hinauslaufen würde, dass meine Mutter ein oder zwei Nachmittage als Babysitter einspringen würde und dass ich evtl. auch samstags in Vorlesungen gehen würde, wenn Katha für Fynn da ist.) Dann gibt es da aber noch die andere Stimme, für die Fynn das einzig wichtige ist und die am liebsten all ihre Gedanken und Kräfte für die Zeit mit ihm einsetzen möchte.
 
Aber hey - ich hoffe, ihr habt es gemerkt: Die zweite Stimme ist nicht mein schlechtes Gewissen, sondern wirklich mein Herz! UND: sie wird mit jedem Tag lauter, ich erlaube ihr lauter zu werden und höre ihr auch zu ohne zu werten. Naja, zumindest versuche ich nicht zu werten. ;)
Ganz realistisch: ich werde mit Sicherheit nicht 100% zu Hause sein und 0% studieren, aber die zweite Stimme ist ein gutes Gegengewicht zur ersten. Vor allem klingt die zweite Stimme (zumindest im Moment) viel mehr nach mir, nach der Stimme meines Herzens. Vielleicht auch nach Gottes Stimme? Mein Wegweiser?
Ich bin sehr gespannt, was bis Anfang Oktober noch passiert und wie dieses Thema ausgehen wird.

Dienstag, 14. August 2012

"gut so" und schon die nächste Frage


Meine Entscheidung gestern war auf jeden Fall richtig. Katha hat mich heute Abend noch mal gefragt, ob das denn jetzt richtig fest steht oder ob es noch einen „mal sehen“-Status hat. Es steht fest. Punkt. (Ganz nebenbei: wie ich mir das schon gedacht habe, hat mein Dad doch ständig irgendwas anderes wichtiges zu tun und im Grunde gar keine Zeit – aber das war nicht der Grund meiner Entscheidung)

Ich bin heute sogar mal wieder dabei meinen ganzen „Plan“ anzuzweifeln. Morgen fängt eigentlich die Eingewöhnung bei der Tagesmutter an. Aber irgendwie … ich weiß nicht: irgendwie habe ich ein komisches Gefühl dabei. So als wäre das eigentlich nicht das Richtige.
Dabei war heute mal wieder echt ein anstrengender Tag – und gestern auch – bei dem ich ganz deutlich an meine Grenzen gestoßen bin. Da denke ich, dass ich inzwischen total locker bin wenn der Kaffee umgeworfen wird, die frischen Klamotten gleich wieder komplett schmutzig sind oder sonst irgendwas passiert. Und dann? Dann kommt plötzlich mal wieder das Thema Schlafen. Dabei lief das doch die letzten Wochen relativ gut und plötzlich scheint wieder der Wurm drin zu sein und stundenlanges Schreien ist die Antwort auf meinen gut gemeinten Schlafen-legen-Versuch. Peng – da sind mal wieder die Sicherungen bei mir durchgebrannt. Nicht die, die mich dazu veranlassen irgendwas Böses / Aggressives / Schlimmes zu tun, sondern die, die mich mit Selbstzweifel beladen und mit Tränen füllen. Weil ich die Zeit mit Ihm doch genießen möchte, dass aber so selten hin bekomme und es oft einfach nur tierisch anstrengend finde.
Lange Rede, kurzer Sinn: obwohl heute mal wieder so ein Tag war, oder gerade deshalb, zweifle ich mal wieder an dem Studiums-Plan. So nach dem Motto: „Ich würde es gerne erst mal selbst richtig hinbekommen, bevor ich ihn stundenweise abgebe.“
Aber ich habe ja jetzt schon von „Ich werde wieder ganz studieren“ auf „Ich studiere nur halbtags“ reduziert. Soll ich es etwa ganz sein lassen und noch weiter zu Hause bleiben? Können wir uns das leisten? Immerhin werden wir bauen.

Ich werde da morgen früh auf jeden Fall mal hinfahren mit ihm. Bin ja diese Woche dann sowieso noch immer mit dabei und die ersten beiden Wochen Eingewöhnung sind sogar kostenlos. Danach kann ich ja immer noch mein Herz entscheiden lassen, ob und wie es weiter geht.

Donnerstag, 2. August 2012

Ist etwa alles ein Problem?


Ich wurde heute (unabhängig vom Blog) darauf angesprochen, dass ich im Moment so unzufrieden sei mit allem. Bin ich das? Eigentlich habe ich gar nicht das Gefühl. Ganz im Gegenteil: ich finde, es läuft im Großen und Ganzen ziemlich gut im Moment. OK, das Thema mit meinen Eltern ist ein Thema für sich, das Grenze ich mal aus. Aber davon abgesehen? Fynn ist natürlich ab und zu anstrengend, aber das ist ja normal, darüber beschwere ich mich doch gar nicht. Oder? Eigentlich habe ich im Moment sogar das Gefühl, dass ich das zu Hause sein mit ihm richtig genieße. Wenn nicht gerade irgendwelche Arzttermine oder ähnliches dazwischen kommen, haben wir gerade einen recht strukturierten Tagesablauf. Er beinhaltet kuscheln kuscheln, spielen und spazieren gehen, aber auch Hausarbeit und organisatorische Dinge. Nur das Lernen kommt gerade etwas kurz, aber da mache ich mir noch keinen Druck, habe ja noch Zeit. Klar, würde ich mich freuen etwas mehr „unter Leute“ zu kommen, aber da muss ich wohl einfach selbst etwas für tun, auch wenn ich noch nicht weiß wie. Ich will mich darüber doch nicht beschweren, ich möchte doch einfach nur meine Gedanken und Gefühle niederschreiben.
Und was meine Ehe betrifft: darüber habe ich ja erst vor ein paar Tagen berichtet, dass wir eben nicht nur Eltern, sondern auch noch ein glückliches Paar sind. Kann also sagen, dass ich zurzeit echt zufrieden bin, auch wenn es nicht immer so klingt.

PS: wir sind übrigens gerade wieder auf KiTa- bzw. Tagesmutter-Suche, da wir die Situation wie sie jetzt ist nicht lassen wollen. Das wird zu stressig für Fynn und auch zu teuer für uns.