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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de
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Freitag, 27. September 2013

I'm soooo sorry

Es tut mir sooooo leid!
Ich bin einfach nicht zum Schreiben gekommen in den letzten Tagen - und sogar schon Wochen.

Die erste große Erkältungswelle haben wir schon hinter uns (alle drei) und mein Praxisphasenbericht fürs Studium ist abgegeben. Wieder zu arbeiten ist irgendwie komisch. Ich denke dann ständig, wie gerne ich doch lieber mit Fynn auf dem Spielplatz wäre. Dabei hat sich seine NEIN-Trotzphase gerade auf ein neues extrem-Level gesteigert. Aber es sind ja nur 16 Stunden pro Woche und der Vertrag läuft nur noch zwei Wochen. Wer weiß, ob er verlängert wird. Das Leben ist halt kein Ponyhof. ;) Aber trotzdem schön!! Auch wenn mich Fynns genereller Trotz manchmal zur Weißglut bringt, oft bringt er mich auch zum (inneren) lächeln und wärmt das Herz. Da sage ich zum Beispiel irgendwas, was er eigentlich mag, wie: "komm, wir essen einen Apfel." und bekomme als Antwort ein lautes NEIN. Dann geht es 2-3 mal mit NEIN und DOCH hin und her, bis er mich böse anguckt. Mund zusammengepresst, Augenbrauen steil nach oben, tiefer Blick in meine Augen. Kein Wimpernzucken. Eine Herausforderung zum Duell. Ich nehme die Herausforderung an. Innerlich strahlend und stolz, aber nur heimlich. Es ist jedes mal zu 100% ein Blick in den Spiegel. Dieser kleine sture Trotzkopf, der immer seinen Dickkopf durchsetzen will, auch wenn er dadurch aus Sturheit das ablehnt, was er eigentlich möchte - das bin so absolut ich. Natürlich lass ich ihm den Trotz nicht immer durchgehen und versuche ihm zu zeigen, dass es auch anders geht. Aber ein bisschen stolz bin ich trotzdem auf ihn. ;)
 
Außerdem bin ich sehr froh, dass Fynn so ein draußen-spiel-Kind ist. Ganz egal welches Wetter, er will immer raus! Das freut mich! Weil es gesund ist und weil ich dadurch auch raus komme ;)

 

Mittwoch, 24. Juli 2013

geschafft

Fynn ist wieder fit, die letzte Klausur ist geschrieben und das Leben wird hoffentlich wieder ruhiger. Ich hoffe, dass ich morgen mehr schreiben kann, jetzt bin ich einfach nur geschafft.

Montag, 15. Juli 2013

MÜÜÜÜDEEEEE

Ich bin müde.
Am Ende.
Einfach kaputt.

Unser armer, keiner Schatz ist (ihr ahnt es sicherlich schon) wieder krank. Mittelohrentzündung und Bindehautentzündung. Das ganze mit 39,5 Grad Fieber.
Er tut mir so leid. Immer und immer wieder ist er so krank.

Ich habe Klausurwochen. 3 Klausuren schreibe ich diese und nächste Woche. Gott sei Dank, können meine Eltern zweimal als Babysitter einspringen. Zum Lernen bleibt nur leider keine Zeit mehr. Tagsüber ist er kaum von meinem Arm zu bekommen und die Nächte ... *gähn* ... erwähne ich lieber nicht.
Ich werde die Klausuren schreiben. Ich versuche es. Aber wenn ich nicht alle drei bestehe oder nicht mit einer 1 vor dem Komma, dann ist das ABSOLUT in Ordnung. Ich habe keine Kraftreserven mehr also nutze ich alle verfügbare Energy für Fynn! Mit viel Kaffee überstehen wir auch das irgendwie.

Mittwoch, 26. Juni 2013

kurze Zwischenmeldung

Nach der langen Krank-Phase war Fynn heute das erste Mal wieder bei der Tagesmutter. Leider hat die dann heute Nachmittag angerufen und mitgeteilt, dass sie eine ansteckende Bindehautentzündung hat. (hoffentlich hat er sich nicht wieder angesteckt!!)

Betreuung fällt also morgen aus. – Blöd, da ich nicht nur eine Tutorenstunde halten muss und einen Pflichttermin im  Labor habe, ich schreibe auch nachmittags die erste Klausur für dieses Semester!

Also wieder mal alle Hebel in Bewegung setzten und eine Ersatz-Betreuung suchen. Ist Gott sei Dank geglückt. Danke, dass mein Leben nicht langweilig wird ;)

Sonntag, 23. Juni 2013

Optionen

Fynn ist immer noch krank. Die Bindehautentzündung ist zwar besser, aber noch nicht weg und letzte Nacht hat er sich leider auch wieder übergeben. Der arme Zwerg. Er tut mir so leid, aber außer ihn im Arm zu halten und zu trösten kann ich nicht viel tun. Ich hoffe sehr, dass er bald wieder fit ist.

Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Es gibt positive Ergebnisse bei er Tagesmutter-Suche. Im Moment sogar zwei Optionen. Einen für sofort (? Ist aber etwas merkwürdig und es gibt nicht wirklich viel Platz zum Spielen und Toben – also fällt die Option eigentlich schon wieder weg) und eine zweite ab September. Das würde mit dem Wintersemester-Anfang ganz gut passen, nur ob ich dann für August und September den Job annehmen kann, weiß ich noch nicht.

Wobei auch nach wie vor – im Moment gerade wieder ganz stark – die Frage im Vordergrund steht: will ich das überhaupt? Ich bin mir da immer noch nicht sicher und habe mich noch nicht entschieden.  Wenn ich mit anderen Studierenden mit Kind, oder überhaupt mit jungen Müttern, spreche, dann lasse ich mich immer wieder anstecken von dem Gedanken, dass das mit der richtigen Betreuung gut zu kombinieren ist und den Kindern auch gut tut. Und ich sehe und erlebe ja auch, dass sie dadurch keine „schlechten Mütter“ sind und die Kinder glücklich und zufrieden sind. Aber dann gibt es eben auch noch mein Bauchgefühl, dass mir sagt, ich sollte für Fynn da sein. Ja, er freut sich auf die anderen Kinder bei der Tagesmutter und er freut sich auch, wenn er Zeit mit seinen Großeltern verbringen kann. Aber trotzdem ist das hin- und herpendeln doch auch immer wieder Stress. Positiver Stress, aber es bleibt belastend/anstrengend. Und dann gibt es auch noch ganz rational die Argumente, dass er einfach empfindlich und so viel krank ist (was für ihn natürlich schlecht ist, aber was auch einen „normalen“ Studienverlauf unmöglich macht) und dass er durch den Umzug ja auch wieder eine große Veränderung vor sich hat. Der Baustress wird wegfallen, Katha und ich werden (hoffentlich) wieder entspannter sein, aber es ist eben auch eine völlig neue Umgebung, neue Eindrücke, neue Nachbarn und vor allem wird aus dem 6-Personen-Haushalt wieder ein 3-Personen-Haushalt, also auch wieder andere Alltagsstrukturen und wesentlich weniger Kontakt zu Oma und Opa.

Es ist noch offen. Ich habe mir alle Kombinationsmöglichkeiten aus Job, Studium, KiTa, Tagesmutter und zu Hause bleiben aufgeschrieben und lasse jetzt erst mal den Umzug vorbeigehen und schauen wie sich die Optionen entwickeln. Selbst eine Ausbildung zur Tagesmutter zu machen ist aber weiterhin auch noch offen.


PS: Umzug ist in zwei Wochen geplant!!!

Montag, 8. April 2013

Entwicklung - hui, da war wieder ein Schub

Was für ein Schritt! Fynn geht es gesundheitlich wieder etwas besser und die Nächte sind auch wieder ruhiger. Seit dem hat er mal wieder einen ganz großen Entwicklungsschritt gemacht. Einen ganz tollen – für ihn und für mich ;) Er spielt nämlich plötzlich völlig selbstständig. Nicht nur mal 5 Minuten um dann wieder an meinem Hosenbein zu hängen. Nein, er geht zu seiner Lego-Kiste oder seinem Bobbycar und spielt fröhlich vor sich hin. Völlig selbstvergesse. Es ist so schön dabei zu zu sehen! Seit dem ist er auch mal wieder ein richtiger kleiner Sonnenschein. Das kann aber auch an der Sonne da draußen liegen, die endlich mal wieder sichtbar ist. Gestern waren wir fast den ganzen Tag an der frischen Luft und Fynn konnte sich endlich mal wieder im Freien austoben.

Der Entwicklungsschritt kommt im Moment aber auch gerade sehr passend, denn mir geht es gesundheitlich leider noch nicht viel besser. Kein Wunder, hatte ich letzte Woche ja auch nicht wirklich Gelegenheit mich auszukurieren. Aber jetzt kann ich mich ja wenigstens mal auf Sofa setzen und kurz die Beine hochlegen, während mein Kleiner spielt. Zumindest so lange bis er wieder mit der Klobürste tanzen will oder sämtliche Taschen und Körbe ausräumt   : )

 

Freitag, 5. April 2013

nicht schon wieder! - leider doch


Die erste Vorlesungswoche ist für mich um und wir haben das neue Semester hat genauso begonnen, wie wir das alte beendet haben: krank. Fynn und ich haben beide wieder Mittelohrentzündung und der arme Wurm muss das dritte Mal für diesen Winter Antibiotika nehmen. Ich bin ganz schön fertig. Fynn hat vier Tage lang fast nichts gegessen (weil ihm das Kauen im Ohr weh tut und er außerdem auch noch zahnt) und hat ganz schön abgenommen. Die Nächte waren dafür sehr anstrengend. So sehr, das Katha diese Woche sogar eine Nacht bei einer Freundin übernachtet hat, weil sie selbst auf dem Sofa im Wohnzimmer nicht genug Ruhe hatte zum Schlafen. Umso mehr bin ich jetzt natürlich müde und fertig – vor allem, da ich ja auch selbst krank bin. Was ein Glück, dass wir dieses Wochenende kaum noch etwas auf der Baustelle zu tun haben und dann 3 Wochenenden Zwangspause machen müssen, weil der Estrich trocknen muss und die Heizung verlegt wird.

Aber jetzt mal zu dem Semester: Ich habe mir diese Woche drei Vorlesungen angesehen. Eine davon möchte ich auf jeden Fall machen. Da gibt es 3 Vorlesungen pro Woche und 2 davon werde ich besuchen können. Bei den anderen beiden Fächern bin ich mir noch nicht so sicher, welches ich mache. Kann bei beiden nur ganz schlecht einschätzen ob und wie ich es schaffen würde, wenn ich nicht in die Vorlesungen gehe. Denke, dass ich mich mit beiden Fächern erst mal noch ein bisschen mehr beschäftigen muss, bevor ich es entscheiden kann. Auf jeden Fall werde ich nur an 1-2 halben Tagen pro Woche an der Uni sein und das wechselt wöchentlich. So der Plan. Bin gespannt! Aber jetzt erst mal ist oberste Priorität, dass wir alle endlich wieder richtig gesund werden (und der Frühling kommt)!

Mittwoch, 20. März 2013

Happy Birthday

Das zweite sehr arbeitsreiche Wochenende liegt hinter uns, mit Fynn war ich Montag mal wieder beim Kinderarzt, die neuen Stundenpläne sind online und meinen Geburtstag habe ich auch gut überstanden.
 
Aber jetzt der Reihe nach:
  1. Haus: wächst und gedeiht. ;) Naja, … zumindest gibt es kleine Fortschritte. Wir sind wirklich froh, dass wir so viele liebe Freunde haben, die uns helfen und mit anpacken. (Mal sehen, wie viele Wochenenden sie durchhalten *g*) Aber trotzdem dauert alles irgendwie länger, als ich gedacht hätte. Wir sind eben keine Profis. Es gibt aber einen Lichtblick: Noch drei Wochenenden durcharbeiten und dann haben wir drei Wochenenden PAUSE. Ruhe. Zeit für uns drei und vielleicht auch jeder für sich. Dann wird nämlich erst die Heizung und dann der Estrich verlegt und wir können gar nichts machen. – Wie sehr ich mich darauf freue!!!
  2. Kinderarzt: Fynn hat sich schon Samstag und Sonntag ständig die Ohren zu gehalten und war mal wieder sehr, sehr quengelig. Also Montag wieder Kinderarzt. Ohr ist stark gerötet und gereizt. Noch ist es keine Entzündung, aber damit es auch keine wird, hat er natürlich wieder Medikamente bekommen. Die Zeiten in denen er irgendwelche Medikamente nimmt, sind größer als die, in denen er keine braucht. Finde ich doch sehr beunruhigend. Geht das noch jemandem so?
  3. Stundenpläne: wie immer – ein sehr schwieriges Thema. Es gibt kein einziges Modul / Fach, dass ich komplett an einem der drei Vormittage abdecken könnte. Jedes Modul hat noch mindestens einen weiteren Termin, der außerhalb der Betreuungszeiten liegt. Ich habe schon einige Stunden über den Plänen gesessen und hin und her überlegt, welches Fach ich evtl. auch  im Selbststudium erarbeiten kann oder wie ich es organisiere. UND: wie könnte es anders sein – ich genieße es diese Woche bei Fynn zu sein (trotz Quengelei) und den Kopf relativ frei zu haben von Lern-Themen. Doch trotzdem würde ich am liebsten für das nächste Semester alle/ganz viele Module belegen. : (    : (    : (       Warum ist das nur so schwer?
  4. Mein Geburtstag: Nichts Besonderes. Morgens war Fynns „bester Kumpel“ mit seiner Mutter zum Frühstücken und Spielen bei uns und nachmittags ein bisschen Familie bei Kaffee & Kuchen. Zum richtigen feiern habe ich im Moment weder Zeit (zum Organisieren), noch Geld.

So, das war erst mal genug Text. ;)  Ich wünsche euch einen schönen „Frühlingsanfang“.

Sonntag, 10. März 2013

wir haben ein Haus


Mir geht es wieder etwas besser. Zumindest, was die Psyche betrifft. Körperlich habe ich leider eine beidseitige Mittelohrentzündung.


Aber jetzt der Reihe nach:

Donnerstag früh haben dir angefangen unser Haus aufzustellen und schon Abends waren die ersten Ziegel auf dem Dach. Wahnsinn! Die Jungs vom Bau sind sehr nett und wir haben Donnerstagabend noch eine ganze Weile mit denen zusammengesessen. In UNSEREM HAUS. (Was für ein Gefühl!)

Freitag früh hatte ich dann leider schon tierische Ohrenschmerzen, habe mich aber noch durch den Tag gequält. (Auf der Baustelle gab es auch für mich leider einiges zu tun.) Freitagabend hat mich Katha dann aber doch zum Arzt gefahren und der hat mir gleich ein Antibiotikum und starke Schmerzmittel, mit denen ich kein Auto fahren darf, verschrieben.

Nichts desto trotz ging gestern die „Eigenleistung“ los. Dank vieler helfender Freunde, haben wir auch wirklich schon einiges geschafft und ich konnte mich Nachmittags zurückziehen und ins Bett legen.

Oh, das ist alles sooooo spannend. Es ist noch so wahnsinnig viel Arbeit vor uns. Aber das Haus steht! Es ist da! Wir haben ein Haus!!! : )))

 

Die Präsentation nächste Woche wird schon irgendwie über die Bühne gehen, da mache ich mich nicht mehr so verrückt. Es MUSS keine 1,0 werden. ;)

 

 

Samstag, 2. März 2013

noch 5 mal Schlafen

So langsam scheinen wir gesundheitlich über dem Grippe-Berg zu sein *auf-Holz-klopf*.
Und wir müssen nur noch 5 mal Schlafen, bis unser Haus kommt! WAHNSINN. Die Listen-Schreiberin in mir ist natürlich schon vollkommen am Durchdrehen und am Überorganisieren. Mein Kopf läuft auf Hochtouren.
Aber: von den 5 Nächten stehen erst mal noch 2 Nächte ohne meine Familie an. Für das Semester (das ja eigentlich schon vorbei ist) steht noch eine Präsentation an, die wir in Teamarbeit machen müssen. Und dazu treffen wir uns nächste Woche bei einem aus dem Team, der leider 150km weit weg wohnt. Zwei Nächte ohne Fynn!! Ob ich das aushalte? ;) Ich nehme auf jeden Fall mal lieber mein eigenes Auto und fahre nicht mit den anderen mit. Wer weiß, was passiert... *g*

Dieses Wochenende versuchen wir jetzt aber auf jeden Fall erst mal noch die Ruhe zu genießen. Es wird das letzte Wochenende sein, dass wir mit Fynn genießen können. Ab nächster Woche, werden wir Sa und So wohl zum größten Teil auf dem Bau sein...

Mittwoch, 27. Februar 2013

krank

Fynn hat es am Sonntag erwischt. 39,5 Grad Fieber, völlig platt. Montag früh gleich beim Kinderarzt: eine belegte Lunge, Mittelohrentzüdung udn auch noch Mandelentzündung. Volles Programm.
Armer Knopf!
Und heute hat es dann auch noch mich umgehauen!

Alle Plände für diese Woche (Lernen, Arbeiten und auch das soooooooo verdiente Wochenende-Zu-Zweit für Katha und mich) fallen ins Wasser und wir haben auf Überlebensmodus umgeschaltet.

Montag, 24. Dezember 2012

Das Jahr 2012


Das erste Jahr, das für uns zu dritt begann war im Rückblick ein ziemlich schwieriges. Vor allem die ersten Monate. Fynn war immer noch sehr klein und hat immer noch sehr viel geweint und geschrien. Ende Januar waren dann die magischen ersten drei Monate vorbei und unsere Illusion, dass das Schreien und Weinen nach dieser Zeit auf hört, hat sich allmählich in Luft aufgelöst. Stattdessen kamen noch jede Menge andere Komplikationen wie Entzündungen, viele Arzt- und auch diverse kurze Krankenhausbesuche hinzu.

Mir ging es ehrlich gesagt, ziemlich schlecht in der ersten Jahreshälfte. Meine Kräfte waren am Ende, meine Nerven auch und mein einziges Lebensziel war es, den nächsten Tag zu überleben und dabei so gut wie möglich für Fynn und mich zu sorgen.

 
Im März wurde er getauft. Dies war trotz allem wirklich ein sehr schöner Tag, der auch wieder Hoffnung zum Weitermachen mit sich brachte.

Zusammen mit seine Paten (v.r. René, Beate, Tasi und Dennis), sowie natürlich Oma, Opa und Co sind wir nach dem Gottesdienst nach Wetzlar zum Brunchen gefahren. Fynn wollte zwar auch hier nicht schlafen (im Kinderwagen), aber dafür war er in der Kirche ruhig. J

Im April kam ein kurzer Hoffnungsschimmer: Uns wurde eine Mutter-Kind-Kur genehmigt. Viel Aufwand, mit so einem kleinen Baby für 3 Wochen die Koffer zu packen. Leider hat es sich auch gar nicht gelohnt, denn schon nach 5 Tagen wurden wir wieder nach Hause geschickt, da Fynn krank wurde und kein Kinderarzt im Haus war, usw. … (was für ein Zustand! – aber das ist eine ganz andere Geschichte)

 Da wir ja eine sehr konservative Familie sind ;-) kommt nach dem Heiraten und dem ersten Kind natürlich das eigene Häuschen. Obwohl wir ursprünglich weniger ernsthaft auf der Suche waren und auch eigentlich ein Haus kaufen wollten, haben wir uns dann noch relativ schnell dafür entschieden selbst zu bauen. Typisch wir: Manchmal muss man einfach aus dem Bauch heraus entscheiden. Das Grundstück sollte dann eigentlich auch eher Richtung Frankfurt oder zumindest an der Bahnstrecke nach Frankfurt liegen, aber das kleine Kaff A. hat uns dann doch auf den ersten Blick überzeugt. Die Planung konnte beginnen. Wie viele Samstage wir dieses Jahr in Bau- und Fachmärkten verbracht haben, wie viele Stunden wir über den Plänen und Kalkulationen gesessen haben, kann ich nicht zählen. Aber alle die, die selbst schon gebaut haben, werden es sich vorstellen können. Trotz allem bleibt die Vorfreude. Im Februar werden die Bodenarbeiten beginnen, im März wird das Haus gestellt und dann kann die Arbeit losgehen. (Den Innenausbau und die Außenanlage machen wir selbst.) Kathas optimistische Aussichten sind, dass wir im Juni einziehen, ich denke da eher an Herbst…

Bei mir wurde Ende April eine Schilddrüsenstörung festgestellt, die wohl auch mit der Grund war, warum es mir so schlecht ging und ich auch so enorm abgenommen habe (trotz täglichen Kalorienbomben). Als Konsequenz habe ich dann leider schon (nach sechs Monaten) früher als geplant angefangen abzustillen. Fynn ist natürlich auch weiter gewachsen und gediehen. Die ersten Zähne (mit vielen Tränen, Fieber und Schnupfen), das erste Mal als er sich selbst gedreht hat, den ersten Brei, den er gegessen hat,….
… und ja, er wurde tatsächlich ruhiger. Ungefähr mit einem halben Jahr, als er sich freier bewegen konnte, durch die Gegend robbte und seine Ziele selbst erreichen konnte.

Im Juni sind wir dann in unseren ersten Familienurlaub geflogen. Zwei Wochen Rhodos! Es war so schön. Fynn hat den Flug wesentlich besser überstanden als wir – er war ausgeschlafen, wir hatten die Nacht durchgemacht. Der Urlaub war für uns alle so bitter nötig und auch einfach wunderbar! Im Speisesaal hat der Zwerg zwar regelmäßig Terror gemacht, sodass wir oft getrennt Essen gegangen sind, aber dafür ist er eine absolute Pool-Ratte und hatte beim Plantschen mindestens genauso viel Spaß wie wir.

 Nach dem Urlaub wurde es dann auch schon Ernst, was den Umzug aus unserer Wohnung betrifft und somit auch eine neue Wohnungssuche. Es kam dann aber doch zu der Entscheidung, dass „Übergangsjahr“ bei meinen Eltern zu wohnen. Auch wenn dies mit ziemlich weiten Wegen zur Arbeit und zur Uni verbunden ist. Aber es ist ja nur vorübergehend... Der Umzug war dann auch mal wieder so typisch für uns: spontan eine Woche früher (weil ich es in dem Kisten-Chaos nicht mehr ausgehalten habe). Aber dank unserer wunderbaren Freunde, war es trotzdem machbar! DANKE


Der Sommer verlief danach erst mal etwas ruhiger und eher gewöhnlich mit viel Sonne und jeder Menge zum Entdecken.
Zumindest so lange man in einem Leben mit Kleinkind wie Fynn von „ruhig“ sprechen kann. Die vielen „Schübe“, Trotzphasen und sonstige schlechte-Laune-Tage versuchen wir einfach in der Erinnerung durch die Sonnenstunden zu überdecken.

Hier ging dann natürlich die Suche nach einer Betreuung für Fynn los. Besonders viele Alternativen gibt es hier ja leider nicht, aber wir haben trotzdem eine sehr gute Tagesmutter gefunden, mit der wir sehr zufrieden sind und bei der Fynn sich freut, wenn er zum Spielen hin darf. Einen Freund hat er auch schon gefunden: Julian. Mit ihm gemeinsam treffen wir uns inzwischen auch Nachmittags privat zum Spielen, Schwimmen und Quatsch-Machen.

Über Kathas Geburtstag (September) sind wir noch mal für 5 Tage weggefahren. Der Center Park an der Nordseeküste war genau die richtige Adresse um noch mal die Zeit zu dritt zu genießen und zu entspannen, bevor Katha ihre neue Stelle angefangen hat und für mich das Studium wieder (teilweise) losging.
Ganz kurz danach ging es dann auch schon tatsächlich los mit Kathas neuer Aufgabe. Das es hart wird, war uns allen klar, aber irgendwie war ich wohl doch etwas naiv und von den Ausmaßen überrascht. Sehr lange Arbeitstage, sehr viel Stress und von Abschalten leider auch kaum eine Spur. Aber wir kennen sie ja alle: da wird sich durchgebissen und ich versuche sie so gut ich kann dabei zu unterstützen. Was ein Glück, das wir eine Familie sind! ;) Bis zum Semesterbeginn war noch zwei Wochen länger Zeit, aber auch da wurde ich relativ bald desillusioniert. Mir war vorher klar, dass ich nicht im vollem Umfang weiter studieren werde, Fynn ist ja auch nur 3 Tage pro Woche Vormittags bei der Tagesmutter. Aber nach den ersten Wochen hat sich herausgestellt, dass es doch noch wesentlich weniger wird, als ich gedacht hatte. Nicht, weil es nicht möglich ist, Kind und Studium zu kombinieren. Einfach, weil mir der Preis dafür zu hoch ist. Jeden Abend bis um 24 Uhr am Schreibtisch sitzen ist möglich, aber die Energie fehlt mir dann irgendwann für Fynn (vor allem in Form von Geduld). Im Moment finde ich es einfach wichtiger und auch schöner meine Energie in die Zeit mit ihm zu stecken. Ihm die Welt zeigen und sie auch ein Stückchen wieder neu zu entdecken – mit seinen Augen. Deswegen habe ich das Pensum dieses Semester ein kleines bisschen reduziert und nächstes Semester werde ich einfach noch mal zu Hause bleiben. (Abgesehen von ein paar Tutoren-Jobs, damit etwas Geld in die Kasse kommt.)
 
Kurz vor Fynns erstem Geburtstag haben Katha und ich spontan entschieden, dass ich mit Fynn zusammen Oma und Opa für fünf Tage nach Berlin zu begleiten. Sonntagabend um 22 Uhr entschieden – Nachts heimlich und leise Koffer gepackt (trotz schlafendem Kind) und am Montagmorgen um 5 Uhr ging es los. War zwar doch etwas anstrengend (nicht zuletzt wegen Fynns „Phasen“), aber alles in allem ein sehr schöner Ausflug. Ich liebe Berlin! Und jetzt mit Kind und durch die vielen Familien-Cafés noch viel mehr. J Katha konnte in der Zeit zu Hause die ruhigen Nächte genießen und hatte zumindest nur einen Kindergarten (die Arbeit) zu betreuen.
Unser nie-schlafen-wollendes Kind hat übrigens die Reichstags-Besichtigung komplett verpennt. Pünktlich, als wir mit dem Fahrstuhl wieder runter sind, ist er aufgewacht.

Dann folgte der erste Geburtstag. Mit ganz vielen lieben Gästen haben wir den etwas größer gefeiert. Ist schließlich ein ganz besonderer. Außerdem hatten somit die vielen Kinder jede Menge Platz zum Toben und Bobby Car-Rennen-Fahren.

Jetzt neigt sich das Jahr so langsam dem Ende zu. Es war ein sehr schweres und anstrengendes Jahr. Nicht zuletzt auch wegen einiger privater Probleme, von denen ich jetzt nichts geschrieben habe. Aber ich gehe dennoch voller Zuversicht ins neue Jahr: wir haben uns, wir sind gesund, wir haben Träume, die wir uns versuchen zu realisieren,… alles andere schaffen wir auch! Wobei 2013 mit Sicherheit ein sehr arbeitsreiches Jahr werden wird, was ein Hausbau ebenso mit sich bringt. Aber die Vorfreude auf unser eigenes Häuschen ist auf jeden Fall riesen groß und wird uns sicher jede Menge Kraft und Ausdauer geben.

Fynn hat inzwischen seine ersten Schritte alleine gemacht und rennt uns wahrscheinlich bald davon. Ich bin schon sehr gespannt, was wir im nächsten Jahr mit Ihm alles erleben werden und voller Hoffnung, dass er irgendwann in der Zukunft durchschlafen wird.

Ich freue mich auf das nächste Jahr und auf jeden neuen Tag mit einer so wunderbaren Familie und ebenso tollen Freunden! Vielen Dank, dass es euch gibt!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Das Ich und die Anderen


Wir wissen es alle und wir wissen es alle nicht erst seit gestern: Wir können  im Leben immer nur uns ändern, nie die Anderen. Nicht deren Meinung, nicht deren Sichtweise und auch nicht deren Verhalten.

Wie können unsere Einstellungen gegenüber Personen oder Ereignissen ändern, aber weder die Person, noch das Ereignis.

Wenn man das verstanden hat, ist man dem Glück schon einen Schritt näher gekommen. Was noch fehlt ist die Umsetzung. Daran übe ich mich gerade und merke dabei, dass es manchmal verdammt weh tut und auch sehr lange dauern kann.

Mein Versuch: Ich habe mein Leben in der Hand (und zu einem kleinen Anteil im Moment noch das von Fynn). Ich kann meine Prioritäten im Leben setzen, sodass ich glücklich bin und es mir und Fynn gut geht. Ich kann nicht Prioritäten für andere setzten! Meine Prioritäten sind klar, mein Leben läuft eigentlich ganz gut. Wir haben gerade mal wieder eine kleine Krankheits-Welle hinter uns, aber sonst bin ich mit meinem Alltag ziemlich zufrieden. Zumindest mit dem Teil, den ich in der Hand habe. Ich gestalte meine Tage zwischen Uni und Kinderbüchern so, dass ich an beidem Spaß habe. Und das habe ich! Ich genieße die Zeit mit Fynn im Moment sehr. Sehr, sehr, sehr! Ich habe aber auch Spaß am Studieren und gehe gerne zur Uni.

Also: mein Leben ist, toll, toll, toll! Alles was in meiner Hand liegt, tue ich für unser Bestes – den Rest (was nicht in meiner Hand liegt) muss ich jetzt nur noch ruhen lassen und akzeptieren. *seufz*
 
 

Montag, 19. November 2012

Kurz gemeldet


Fynn hatte übers Wochenende drei Tage lang Fieber und war ziemlich krank. Jetzt ist er wieder fit – ich leider nicht. Ich war aber auch gestern unvernünftiger Weise trotzdem auf einem Rockkonzert (trotz den Schlaflosen Nächten vorher)…

Heute haben wie unser Häuschen bis ins Details fertig geplant… leider auch nicht nur Vorfreude, sondern vor allem viel Ernüchterung. ;)

PURES LEBEN

 

Für mehr Nachrichten habe ich gerade keine Zeit / Kraft.