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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de
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Freitag, 8. Februar 2013

Bunte Pechsträhne


Irgendwie hat vor drei Tagen meine Pechsträhne begonnen und ich scheine sie nicht so loszuwerden. Es fing an mit banalen Dingen wie saurer Milch im Kaffee und zog sich leider so weit hin, dass ich gestern in einer Klausur saß für die ich angeblich nicht angemeldet war. Konnte das aber nach einigen Diskussionen klären, war ein Fehler in der Liste und ich durfte doch mitschreiben. Bis dahin war natürlich nicht nur wertvolle Zeit vergangen, sondern meine Nervosität auch gestiegen. Das hat mich vermutlich einige Punkte gekostet, was sehr ärgerlich ist, da ich in diesem Fach wirklich mit 100% gerechnet habe. Naja, heute ging es dann weiter mit einem Versuch endlich mal wieder (seit Fynn da ist!) ins Yoga zu gehen. Allerdings wurde mir nach 20 Minuten Fynn wieder gebracht (hat nur geweint, lies sich nicht beruhigen) und das Projekt Yoga war für mich gescheitert. Dann war da noch die kaputte Heizung, die uns frieren lies. Aber wir haben ja zum Glück Kerzen und ich habe es uns so ein bisschen warm gemacht. Könnte jetzt noch einiges weiteres Aufzählen, aber das lasse ich lieber, denn: ich möchte mich auf die schönen Seiten konzentrieren. Fynn stellt gerade zum fünften Mal für heute die komplette Bude auf den Kopf, aber ich bin ruhig und gelassen. Ja, ich bin müde und ich bete für eine halbwegs ruhige Nacht, aber ich bleibe liebevoll, auch wenn sie nicht ruhig wird.

Ich hatte heute Mittag, völlig unerwartet aus dem Nichts, einen wunderbaren Moment, in dem mir wieder richtig bewusst wurde, dass ich geliebt werde. Das Gott mich immer liebt und immer für mich da sein wird. Ich werde nie alleine sein. Das zu wissen und das zu spüren ist ein Himmel-weiter Unterschied und es trägt mich gerade durch den Tag. Ich hoffe, ich kann mir dieses Gefühl und meine innere Ruhe noch über das Wochenende hin bewahren. Ich bin nämlich mit Fynn ganz alleine. Katha ist über das Wochenende (Fr-So) weg und meine Eltern sind spontan in Urlaub gefahren.

Ich schreibe zwar am Dienstag die nächste Klausur, aber ich werde am Wochenende nicht dafür Lernen. Wenn ich wirklich mal ein paar FREIE Minuten haben werde, werde ich diese zum Ausruhen und Entspannen nutzen. Denn ich bin in Summe einfach ziemlich am Ende mit meinen Kräften und brauche jeden Funken Gelassenheit.

Wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende mit ähnlich bezaubernden Momenten!
 

Sonntag, 6. Januar 2013

Rutsch ins neue Jahr


Jetzt kommen endlich mal ein paar Worte zu unserem Rutsch ins 2013. Gerutscht bin aber eigentlich nicht ich und zwar nicht an Silvester, sondern am 2. Januar – die Treppe hinunter. Keine Panik: wir hatten SUPER viel Glück. „Wir“, weil ich Fynn auf meinem Arm hatte. Ich bin einfach ausgerutscht und das war’s so schnell kann es gehen. Aus Reflex habe ich meine freie Hand genutzt um den Kleinen zu schützen. Das hat funktioniert, der ist einfach nur auf mir gelandet. Dafür hatte ich dann aber natürlich keine Hand mehr frei um mich selbst abzufangen und bin im freien Fall mit dem Rücken auf die Treppenstufe. Im ersten Moment dachte ich: Das hätte schlimmer kommen können. Dann kam der Schmerz und der zweite Gedanke war: wenn ich nicht aufstehen kann, dann müssen wir bis heute Abend hier liegen bleiben. Aber nach 5 Minuten ging es in etwa wieder. Ich bin irgendwie aufgestanden und die restliche Treppe hinunter, von da aus konnte ich meine Oma anrufen und ihr sagen, dass sie schnell kommen soll um auf Fynn aufzupassen, denn mein Kreislauf ist völlig zusammengesackt und bis sie da war lag ich auch schon im Flur. Aber auch das ist, Gott sei Dank, gut ausgegangen!

Unser Jahr hat also GUT begonnen, denn wir hatten schon ganz viel Glück!

Von dem Glück werden wir auch noch einiges brauchen, denn jetzt fängt a) die Klausur-Lern-Phase und b) die Bauphase an. Ich fühle mich wie die Familien-Sekretärin, bin ständig am telefonieren, planan, klären, nachhaken, beantragen und organisieren. Spätestens in zwei Tagen müssen wir uns für eine Firma für die Bodenarbeiten entschieden haben und die werden dann noch diesen Monat anfangen.

Samstag, 29. Dezember 2012

DANKE !!

Hallo ihr Lieben Leserinnen und Leser,

ich hoffe, ihr hattet alle mehr oder weniger schöne Feiertage.
Bevor ich euch jetzt einen guten Start in das neue Jahr wünsche, möchte ich mich noch mal ganz herzlich bedanken: für eure Anteilnahme, für euer Interesse, für eure lieben und kritischen Kommentare, ..... und vor allem: das tatsächlich einige das Buch zum Blog gekauft haben! Wahnsinn - ich bin echt überrascht, als ich heute mal wieder die aktuellen Zahlen angesehen habe. Macht weiter so: empfehlen, verschenken, erzählen, ... ich freu mich!

Bis nächstes Jahr... :)


PS: hier noch mal der Link zum Buch bei Amazon

Montag, 19. November 2012

Kurz gemeldet


Fynn hatte übers Wochenende drei Tage lang Fieber und war ziemlich krank. Jetzt ist er wieder fit – ich leider nicht. Ich war aber auch gestern unvernünftiger Weise trotzdem auf einem Rockkonzert (trotz den Schlaflosen Nächten vorher)…

Heute haben wie unser Häuschen bis ins Details fertig geplant… leider auch nicht nur Vorfreude, sondern vor allem viel Ernüchterung. ;)

PURES LEBEN

 

Für mehr Nachrichten habe ich gerade keine Zeit / Kraft.

Sonntag, 16. September 2012

Die Rechnung geht auf


Morgen früh werde ich nun arbeiten gehen. Irgendwie ist das ein ganz komisches Gefühl. Es ist ja nur ein Job für eine Woche, aber immerhin ganztags. Für Fynn ist alles super geregelt. Abgesehen von 3 mal 3-4 Stunden bei der Tagesmutter wird er die ganze Zeit bei meiner Frau oder meinen Eltern (also seiner Mami oder Oma bzw. Opa) sein. Aber ich habe irgendwie keinen Ersatz, ob ich mir ein Kuscheltier mitnehmen sollte? ;-)

 

Mal ehrlich, eigentlich sollte ich mir Gedanken um den Job machen, ob ich dafür wirklich gut genug bin und das schaffen werde. Ich wollte mich eigentlich diese Woche auf den Kurs, bei dem ich als Tutorin dabei sein werde, vorbereiten. Wollte mir meine alten Mathe-Unterlagen noch mal anschauen und irgendwie zumindest mal ansehen welche Themen überhaupt drankommen. Immerhin ist mein letzter Mathe-Kurs nun schon eine Weile her und im Moment zähle ich höchstens die Milchlöffel oder die vollen Windeln und die muss ich weder differieren, noch integrieren.
 

Aber zum Vorbereiten bin ich nicht gekommen. Irgendwie war immer etwas anderes zu tun und vor allem war Fynn immer wichtiger. Und das einzige worüber ich mir jetzt Gedanken machen ist: wie wird es sein morgen den ganzen Tag weg zu sein? Ich werde um 5:50 Uhr losfahren (wir wohnen auf dem Land und bis zur Hochschule brauche ich ein Weilchen), also vermutlich noch bevor er wach wird…

 

Oh mein Gott!! Bin ich wirklich so eine Glucke? : -)

Warum mache ich mir solche Gedanken darüber? Es ist ja nicht so, dass ich ihn diese Woche gar nicht sehe, abends bin ich ja zu Hause. So wie es Katha (und den meisten arbeitenden Mütter und Väter) jeden Tag geht. Aber ich bin es eben nicht gewohnt. Und auch wenn ich weiß, dass es mir bestimmt Spaß machen wird an der TH zu sein und zu arbeiten, lieber würde ich bei Fynn bleiben. Und genau das ist ein wirklich schönes Gefühl. Bin ich eine Glucke? Vielleicht mehr als manche anderen Mütter, aber bestimmt weniger als viele. Ich bin einfach ich: die beste Mama für unseren Sohn!
Das ist die wichtigste (Rechen-)Aufgabe in meinem Leben und die geht im Moment auf jeden Fall auf. Sie ist lösbar sozusagen. : )   - Der Rest kommt dann morgen beim rechnen... (und liegt sowieso nicht nur in meiner Hand)

Samstag, 1. September 2012

Das Herz einer Mutter

Im Moment sind unsere Nächte immer noch ziemlich anstrengend. Fynn schläft ziemlich schlecht. Er braucht sehr lange bis er einschläft und wenn er dann schläft wird er ganz oft wieder wach. Katha und ich habe die letzten Nächte schon im Wohnzimmer auf dem Sofa verbracht, damit Fynn etwas mehr Ruhe hat.

Ob er schlecht träumt oder Schmerzen hat? Oder irgendetwas anderes? Keine Ahnung. Was die letzten Tage „im Busch“ war (siehe letzter Blogeintrag) sind sicherlich die neuen Zähne, von denen man seit 2 Tagen endlich die Spitze sehen kann. Die scheinen ihn auf jeden Fall sehr zu quälen (und uns auch). Aber ob auch sein unruhiger Schlaf davon kommt?

Ich werde es so schnell nicht rausfinden können. Ich kann ihn nur versuchen zu beruhigen und trösten und da sein. Aber das bin ich auch gerne. Wirklich. Selbst wenn er das siebte Mal in einer Nacht anfängt zu weinen, ist zwar kurz der Gedanke da: „Oh nein. Nicht schon wieder! Schlaf doch einfach!“ Aber kaum habe ich meinen müden Hintern aus dem Bett gehoben, weicht dieser Gedanke der Sorge und dem Beschützer-Instinkt.

Schon erstaunlich wie so ein Mutterherz arbeitet. Es kann all dein Denken und Handeln manipulieren, lässt dich manchmal bei vollem Bewusstsein wie eine Idiotin aussehen und macht dich auch noch glücklich dabei. ;) Ich hatte gerade mal wieder so einen bezaubernden Moment. Nachdem das Einschlafen heute Abend von 19:30 bis 21:00 Uhr gedauert hat, hat Fynn um 21:20 angefangen zu weinen. Ich konnte ihn zum Glück relativ schnell beruhigen und er ist auf meinem Arm wieder eingeschlafen. Da saß ich nun an einem Samstagabend neben einem Babybett mit meinem schlafenden Kind im Arm und schaue es an. Ich sehe ihn einfach nur an, Seine geschlossenen Augen, seine unendlich süße Nase und diese seidigen blonden Haare, und frage mich ob ich heute Abend aus Versehen meine Wasserflasche mit dem Wodka verwechselt habe. Oder habe ich einen ganz schlimmen Kaffeerausch? Nein: das habe ich nicht. Das ist einfach nur das Herz einer Mutter, bis zum Rand gefüllt mit Liebe. Ein unbeschreibliches Gefühl.

 

Dieses Gefühl versuche ich mir jetzt ganz warm einzupacken und mitzunehmen in unseren Familien-Kurzurlaub. Danach melde ich mich wieder!

Dienstag, 21. August 2012

Happy family


Ich habe in den letzten Tagen wirklich über die Option nachgedacht, selbst Tagesmutter zu werden. Ich würde es mir zutrauen und denke, dass ich auch Freude daran hätte, aber die Hauptgründe warum ich es machen würde, wären die Falschen. Ich würde es machen, weil ich bei Fynn sein möchte. Weil ich ihn wachsen sehen möchte und die Zeit gemeinsam mit ihm verbringen möchte. Dazu müsste ich aber nicht Tagesmutter werden, dafür würde es ausreichen einfach zu Hause zu bleiben. Ich glaube, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, würde ich vor allem deshalb TaMu werden wollen, um eine „Rechtfertigung“ zu haben. Nein, das Wort passt nicht ganz… Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Vermutlich ist es einfach wieder mein so altbekanntes Muster, dass ich mir nicht vorstellen kann nichts offiziell zu leisten. Ich bin inzwischen Mutter und weiß nur zu gut, dass es durchaus eine große Leistung ist sein Kind zu erziehen und gut für ihn/sie zu sorgen. Aber trotzdem beschreibt es das wohl leider am besten.
Aber, um mich selbst und euch nicht zu langweilen (da ich ja immer und immer wieder zu diesem Thema zurückkehre und daran knabbere): Ich sehe es ja ein, dass das Blödsinn ist UND ICH HANDLE DANACH. Ich werde also nicht Tagesmutter, ignoriere aber nicht den Wunsch, dass ich gerne bei Fynn bleiben möchte.

Noch sind meine Stundenpläne nicht online, aber ich schaue schon jeden Tag nach und es wird vermutlich bald so weit sein. Aber ich gehe mit ganz gemischten Gefühlen an das Thema und weiß noch nicht so wirklich, wie ich damit umgehen möchte. Bis jetzt versuche ich einfach offen zu sein für alle Möglichkeiten und abzuwarten. Aber es gibt doch die beiden inneren Stimmen in mir: Die eine, die am liebsten schon jetzt bis ins Detail planen würde um wieder mal mein Organisationstalent unter Beweis zu stellen (was mir ja Spaß macht), wie viele Module (Fächer) ich effektiv in meine Woche quetschen kann, ohne dabei Fynn länger als 20-24 Stunden pro Woche zur TaMu zu bringen. (Was dann vermutlich darauf hinauslaufen würde, dass meine Mutter ein oder zwei Nachmittage als Babysitter einspringen würde und dass ich evtl. auch samstags in Vorlesungen gehen würde, wenn Katha für Fynn da ist.) Dann gibt es da aber noch die andere Stimme, für die Fynn das einzig wichtige ist und die am liebsten all ihre Gedanken und Kräfte für die Zeit mit ihm einsetzen möchte.
 
Aber hey - ich hoffe, ihr habt es gemerkt: Die zweite Stimme ist nicht mein schlechtes Gewissen, sondern wirklich mein Herz! UND: sie wird mit jedem Tag lauter, ich erlaube ihr lauter zu werden und höre ihr auch zu ohne zu werten. Naja, zumindest versuche ich nicht zu werten. ;)
Ganz realistisch: ich werde mit Sicherheit nicht 100% zu Hause sein und 0% studieren, aber die zweite Stimme ist ein gutes Gegengewicht zur ersten. Vor allem klingt die zweite Stimme (zumindest im Moment) viel mehr nach mir, nach der Stimme meines Herzens. Vielleicht auch nach Gottes Stimme? Mein Wegweiser?
Ich bin sehr gespannt, was bis Anfang Oktober noch passiert und wie dieses Thema ausgehen wird.

Dienstag, 14. August 2012

"gut so" und schon die nächste Frage


Meine Entscheidung gestern war auf jeden Fall richtig. Katha hat mich heute Abend noch mal gefragt, ob das denn jetzt richtig fest steht oder ob es noch einen „mal sehen“-Status hat. Es steht fest. Punkt. (Ganz nebenbei: wie ich mir das schon gedacht habe, hat mein Dad doch ständig irgendwas anderes wichtiges zu tun und im Grunde gar keine Zeit – aber das war nicht der Grund meiner Entscheidung)

Ich bin heute sogar mal wieder dabei meinen ganzen „Plan“ anzuzweifeln. Morgen fängt eigentlich die Eingewöhnung bei der Tagesmutter an. Aber irgendwie … ich weiß nicht: irgendwie habe ich ein komisches Gefühl dabei. So als wäre das eigentlich nicht das Richtige.
Dabei war heute mal wieder echt ein anstrengender Tag – und gestern auch – bei dem ich ganz deutlich an meine Grenzen gestoßen bin. Da denke ich, dass ich inzwischen total locker bin wenn der Kaffee umgeworfen wird, die frischen Klamotten gleich wieder komplett schmutzig sind oder sonst irgendwas passiert. Und dann? Dann kommt plötzlich mal wieder das Thema Schlafen. Dabei lief das doch die letzten Wochen relativ gut und plötzlich scheint wieder der Wurm drin zu sein und stundenlanges Schreien ist die Antwort auf meinen gut gemeinten Schlafen-legen-Versuch. Peng – da sind mal wieder die Sicherungen bei mir durchgebrannt. Nicht die, die mich dazu veranlassen irgendwas Böses / Aggressives / Schlimmes zu tun, sondern die, die mich mit Selbstzweifel beladen und mit Tränen füllen. Weil ich die Zeit mit Ihm doch genießen möchte, dass aber so selten hin bekomme und es oft einfach nur tierisch anstrengend finde.
Lange Rede, kurzer Sinn: obwohl heute mal wieder so ein Tag war, oder gerade deshalb, zweifle ich mal wieder an dem Studiums-Plan. So nach dem Motto: „Ich würde es gerne erst mal selbst richtig hinbekommen, bevor ich ihn stundenweise abgebe.“
Aber ich habe ja jetzt schon von „Ich werde wieder ganz studieren“ auf „Ich studiere nur halbtags“ reduziert. Soll ich es etwa ganz sein lassen und noch weiter zu Hause bleiben? Können wir uns das leisten? Immerhin werden wir bauen.

Ich werde da morgen früh auf jeden Fall mal hinfahren mit ihm. Bin ja diese Woche dann sowieso noch immer mit dabei und die ersten beiden Wochen Eingewöhnung sind sogar kostenlos. Danach kann ich ja immer noch mein Herz entscheiden lassen, ob und wie es weiter geht.

Donnerstag, 2. August 2012

Ist etwa alles ein Problem?


Ich wurde heute (unabhängig vom Blog) darauf angesprochen, dass ich im Moment so unzufrieden sei mit allem. Bin ich das? Eigentlich habe ich gar nicht das Gefühl. Ganz im Gegenteil: ich finde, es läuft im Großen und Ganzen ziemlich gut im Moment. OK, das Thema mit meinen Eltern ist ein Thema für sich, das Grenze ich mal aus. Aber davon abgesehen? Fynn ist natürlich ab und zu anstrengend, aber das ist ja normal, darüber beschwere ich mich doch gar nicht. Oder? Eigentlich habe ich im Moment sogar das Gefühl, dass ich das zu Hause sein mit ihm richtig genieße. Wenn nicht gerade irgendwelche Arzttermine oder ähnliches dazwischen kommen, haben wir gerade einen recht strukturierten Tagesablauf. Er beinhaltet kuscheln kuscheln, spielen und spazieren gehen, aber auch Hausarbeit und organisatorische Dinge. Nur das Lernen kommt gerade etwas kurz, aber da mache ich mir noch keinen Druck, habe ja noch Zeit. Klar, würde ich mich freuen etwas mehr „unter Leute“ zu kommen, aber da muss ich wohl einfach selbst etwas für tun, auch wenn ich noch nicht weiß wie. Ich will mich darüber doch nicht beschweren, ich möchte doch einfach nur meine Gedanken und Gefühle niederschreiben.
Und was meine Ehe betrifft: darüber habe ich ja erst vor ein paar Tagen berichtet, dass wir eben nicht nur Eltern, sondern auch noch ein glückliches Paar sind. Kann also sagen, dass ich zurzeit echt zufrieden bin, auch wenn es nicht immer so klingt.

PS: wir sind übrigens gerade wieder auf KiTa- bzw. Tagesmutter-Suche, da wir die Situation wie sie jetzt ist nicht lassen wollen. Das wird zu stressig für Fynn und auch zu teuer für uns.

Montag, 16. Juli 2012

Gott in der KiTa


Eintrag vom:
Donnerstag, 5. Juli (8:30 Uhr)

Der Weg raus aus der KiTa ist immer noch verdammt schwer und bricht mir jedes Mal aufs neue mein Herz.
Aber heute begleitet mich neben dem Schmerz auch ein tröstender Gedanke: Gott, unser aller Vater, ist immer bei Fynn, auch in der KiTa. Er ist nicht alleine, er ist behütet.

Mittwoch, 4. Juli 2012

große Veränderungen

Hallo ihr Lieben,

einige haben es bestimmt schon bemerkt: hier wurden GAAAAANNNNNZZZ viele alte Beiträge im Blog gelöscht. Den alten Blog (für die, die den auch noch kennen) wird es auch nicht mehr lange geben.
Und allgemein, werden noch ein paar kleine oder große Änderungen hier passieren... nach und nach.
Ich möchte meinen kleinen Schatz einfach schützen und das ganze ein bisschen anonymisieren und gleichzeitig "persönlicher" machen - klingt komisch, ist aber so ;)

Aber keine Angst, für die die gerne noch mal die Anfänge lesen wollen: demnächst (rechnet mal mit Mitte bis Ende August) wird es das ganze in gedruckter Form als Buch geben!
Und ich hoffe natürlich auf fleißige Käufer und Leser :)

Liebe Grüße bis dahin,

eure Mia*