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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de
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Freitag, 27. Dezember 2013

Mein Baby war beim Friseur

Weihnachten haben wir gut überstanden (hoffe ihr auch!). Es gab viel zu viele Geschenke für Fynn und zu viel Essen für alle. : ) 
Morgen haben wir noch mal Full House und Freunde und Paten zum Brunch eingeladen. Darauf freuen wir uns aber. 
Davon abgesehen haben wir aber im Moment etwas Stress mit dem Haus. Nässe und Schimmel auf dem Dachboden ... Aber das unbequeme Thema lass ich jetzt lieber. 

Erst noch ein Highlight: mein kleines süßes "Baby" war heute das erst mal beim Friseur und sieht jetzt auch so richtig aus wie ein Kleinkind. Die niedlichen Locken sind weg und er hat einen richtigen Haarschnitt. Sieht super aus, ich muss mich aber erst noch daran gewöhnen. Genauso wie an den Gedanken, dass Fynn ab 6. Januar in den Kindergarten geht. 

Dienstag, 17. Dezember 2013

Zu Hause im Glück

Es ist so schön wieder zu Hause zu sein!

Auch wenn hier erst mal wieder ziemlich viel auf mich einstürzte und ich typischerweise mal wieder sofort in Stress verfallen bin... Immerhin konnte ich mich selbst wieder bremsen und es gelingt mir immer schneller, finde ich. ;)

Fynn ist auch über-glücklich wieder zu Hause zu sein. Erst als Katha uns auf Borkum besucht (und anschließend mit nach Hause genommen hat) habe ich das so richtig realisiert. In der ganzen Dimension. Fynn hatte solche Angst, dass Katha jetzt einfach wieder "weg" ist. Er hat ziemlich an ihr geklammert und war verzweifelt, wenn sie mal nicht mehr im selben Raum wie er war. Immer wieder hat er sich vergewissert und gefragt "Mama da?". Das hat mir richtig im Herz weh getan und mir ist noch mehr bewusst geworden, wie schlimm es für Kinder sein muss ein Elternteil zu verlieren. 

Zur Tagesmutter haben wir ihn nach all dem Kur-Trubel nicht mehr gebracht. Morgen fahren wir einmal hin um uns zu verabschieden und dann kann erst mal Weihnachten kommen. Im neuen Jahr fängt dann die Eingewöhnung im Kindergarten an. Da bin ich ja mal gespannt. Aber es steht ja nicht viel Zeitdruck hinter uns. Mein Arbeitsvertrag würde zwar noch mal verlängert, aber die Stunden kann ich mir ja, zum Glück, relativ flexibel einteilen. 

Fazit: Die Kur haben wir gut überstanden. Wir haben Wind und Meer genossen und das Beste daraus gemacht. Sind aber sehr froh wieder zu Hause zu sein und genießen zu dritt die Vorweihnachtszeit in unserem schönen Häuschen! 
- klingt fast nach Bilderbuch. : )  (wenn der nächtliche Terror nicht weiterhin wäre, aber den lasse ich jetzt mal unkommentiert)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Was bitte ist FAMILIENFREUNDLICH?


Wir stehen also wieder auf einigen Wartelisten. In Tagesstätten und in Elternvereinen. Aber ganz realistisch: es sieht schlecht aus.

Dort wo wir hinziehen, könnte Fynn ab Dezember einen Betreuungsplatz bekommen (von dem ich noch nicht 100% überzeugt bin, aber das ist eine andere Geschichte). Das hieße im Dezember: 2 Wochen Eingewöhnung und dann 2 Wochen Ferien. Also reguläre Betreuung erst ab Januar. Nur ist Ende Januar das Wintersemester dann auch leider schon um.

Alternativen:

Tagesmütter: im Umkreis gibt es keine freien Plätze. In der Stadt bekommen wir generell keine Plätze, weil hier zwar das gleiche Jugendamt zuständig ist, es aber andere Finanzierungsregeln gibt und das ist wohl organisatorisch nicht koordinierbar.

Kindertagesstätten: in anderen Gemeinden oder der Stadt selbst bekommen wir natürlich keinen städtischen KiTa-Platz, immer nur dort wo man wohnt. Ausnahme: die KiTa der Uni hat auch zwei Plätze für Kinder aus dem Landkreis, aber da sehen die Chancen schlecht aus.

Elternvereine: gibt es in der Stadt ganz viel – aber auch hier die gleichen Bedingungen: nur Stadtkinder. Trotzdem auch hier zwei Ausnahmen: ein Verein von der Uni und einer von der Technischen Hochschule – die einen haben einen, die anderen sogar zwei Plätze für Kinder aus dem Landkreis, aber alle Plätze sind mit recht kleinen Kindern belegt, die noch mindestens zwei Jahre dort bleiben. Es sei denn jemand zieht spontan um und es wird ein Platz frei, aber auch dann stehen wir auf der Warteliste nicht gerade ganz oben.

Private Tagesstätten: Hier gäbe es vielleicht Hoffnung, darum haben wir uns noch nicht bemüht, weil es einfach eine enorme finanzielle Frage ist.

Kombination: die jetzige Tagesmutter weiterhin 3 Tage pro Woche nutzen – ergibt aber dann zusätzlich 200€ an Benzinkosten und für uns und Fynn natürlich etwas mehr Stress und die anderen beiden Tage bzw. die Nachmittage mit einem Babysitter überbrücken…  Ob das aber in der Realität umsetzbar ist…??

 

Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch für einen Job, den mir mein Professor vermittelt hat. Es klang ganz gut und ich denke, dass sie mir den Job für die „Ferien“ (August und September) anbieten werden. Aber ich kann den Job nur Zusagen, wenn ich eine Betreuung für Fynn habe. Es wäre super, denn wir können das Geld ja wirklich gebrauchen durch den Bau… Aber was soll ich machen, mir sind die Hände gebunden.

Ganz zu schweigen vom Studium. Im Moment kommt es mir fast so vor,  als hätte ich gar keine andere Wahl wie noch ein Semester zu Hause zu bleiben. Und das, obwohl es laut Gesetzt einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt UND meine Hochschule sich mit dem Titel „familienfreundlich“ auszeichnet.
 
 

Samstag, 15. Dezember 2012

manches passiert einfach so


Mache Dinge erledigen sich einfach von selbst, wenn man Ihnen nur genug Zeit lässt. Somit hat sich für mich die Frage erübrigt, welche Klausur ich denn am Ende des Semesters nicht mitschreiben werde. Gestern kam folgende Mail:
 
Sehr geehrte Frau Sommer,
ich nehme gerade die Umstellung von 6- auf 7-semestrigen Bachelorstudiengang vor. Dabei ist mir aufgefallen, dass Sie sich für Projektmanagement (2 SWS, alte PO) angemeldet haben. Für die neue PO wird Projektmanagement erst im 5. Semester angeboten, und zwar mit 4 SWS. Die 4 SWS-Klausur wird noch nicht angeboten, daher kann ich Sie für PM leider nicht anmelden.
Mit freundlichen Grüßen

Natürlich könnte ich mich jetzt tierisch darüber ärgern, dass ich das Wissen aus dem Fach wohl gar nicht verwenden kann und schon 4 Samstage an der TH verbrachte habe. Aber davon hätte ich ja auch nichts.

Außerdem freue ich mich immer mehr über meine Entscheidung, nächstes Semester noch mal bei Fynn zu bleiben und das Studium nach hinten zu schieben. Obwohl mir das Studium nach wie vor sehr viel Spaß macht!! Und: obwohl wir gestern mal wieder Baby-Treff hatten und inzwischen alle wieder arbeiten gehen (auch die mit 2 oder 3 Kinder). Aber: das kann ja jede machen, wie sie möchte. Ich möchte mein Kind erziehen!
 
 
Wünsche euch ein schönes drittes Adventswochenende.

PS: wohnen mit meinen Eltern wird wieder von Tag zu Tag schwieriger, aber ich bleibe gelassen. Die Weihnachtszeit ist zu schön um sich über so was zu ärgern

Montag, 3. Dezember 2012

Weihnachtsgeschenke und andere Überraschungen


Die ersten drei Päckchen von Kathas Adventskalender sind schon geöffnet (ein ganz besonderer Liebesbrief, ein Saunatag und ein Amazon-Gutschein) und das erste Weihnachtsgeschenk ist auch schon verpackt. Was gibt es praktischeres und schöneres als Oma und Opa zu Weihnachten einen riesen großen Kalender mit Bildern ihres geliebten Enkelsohnes zu schenken? Das ist schnell gemacht (macht auch noch Spaß!), man sortiert seine Fotos ganz nebenbei endlich mal und bringt unterm Weihnachtsbaum garantiert viel Freude. Pixum


 
PS: ganz nebenbei steht mal wieder eine RIESENGROSSE Entscheidung an. Wir können einen Platz in der örtlichen KiTa haben! Die Pro- Contra- enthält gefühlte tausend-und-drei Punkte auf jeder Seite… Es gibt einfach so viele Argumente und ganz abgesehen von den logischen Sachen: es spielen so viele Gefühle mit!

Dienstag, 27. November 2012

Weihnachtsstimmung

So langsam kommt auch bei mir ein bisschen Weihnachtsstimmung an. Aber ich muss sagen, dass ich ein bisschen nachgeholfen habe. Habe einen (wie ich finde: ganz tollen) Adventskalender für Katha gebastelt. Wir schenken uns ja „eigentlich“ nichts zu Weihnachten und deswegen ist das mein Weg um ihr dann doch ein paar Freuden zu machen. Ein geschummeltes Weihnachtsgeschenk also. *lol* (Würde euch ja gerne schreiben, was da alles tolles drin ist – ich habe mir nämlich bei der Planung besonders viel Mühe gegeben und all meine Liebe hineingesteckt – aber sie könnte es ja hier lesen… wäre dann eher kontraproduktiv) ;)
Dabei lief auf schon das eine oder andere Weihnachtslied. Aber viel mehr ist Weihnachtlichkeit ist noch nicht bei mir angekommen. Sämtliche Weihnachtsdeko (und das ist bei uns verdammt viel), befindet sich in irgendwelchen Umzugskisten verstaut in einer Scheune. Viel mehr als den Adventskalender und ein paar Kerzen wird es dieses Jahr also leider nicht geben.
 
Aber ich versuche es, trotzdem eine gemütlich-warme Atmosphäre zu schaffen (wie ja eigentlich das ganze Jahr über). Das alleine ist schon eine sehr schwere Aufgabe, da hier im Hause irgendwie gerade mal wieder eine ziemliche Anspannung ist. Katha hat viel Stress mit ihrem neuen Job, ich versuche auch so viel wie möglich zu studieren (auch wenn ich da inzwischen schon wieder viel realistischer bin als vor zwei Monaten), Fynn hat mal wieder etwas anstrengendere Tage, das Tagesmutter-Thema beschäftigt und belastet mich auch irgendwie (bin noch auf Lösungssuche und im Kontakt mit den anderen Müttern, dem Jugendamt, etc.),… ja und dann noch der größte Brocken: Das Zusammenleben mit meinen Eltern – im Moment mal wieder sehr angespannt und schwierig. Wir bemühen uns wirklich alle (ganz im Ernst, ich merke wirklich, dass sich auch meine Eltern Mühe geben), aber es ist und bleibt ein ständiger Spießrutenlauf.