Über mich

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Das wäre geschafft: Jetzt bin ich offiziell MAMA und irgendwo zwischen Wickelkommode und Schreibtisch zu finden. Wie es jetzt weiter geht, was dabei alles auf mich zukommt, wie es sich anfühlen wird, wie ich mit der neuen Rolle umgehenwerde,... ich werde es erleben und ihr werdet es hier lesen können. Erreichen kann man mich unter: mama-to-go@web.de

Montag, 9. Juli 2012

Alles anders


Eintrag vom:
22.06.12  10:40Uhr

Ich sitze gerade in der KiTa, genauer gesagt in der Küche/Aufenthaltsraum und warte darauf, dass ich wieder hoch gehen darf und Fynn abholen kann.
Ihm scheint es echt Spaß zu machen. Er hat sich heute früh wirklich gefreut. Aber ich... Irgendwie ist es so anders als ich es mir vorgestellt habe. Als wir uns die KiTa angesehen haben waren in der Gruppe 12 Kinder bei 4 Betreuern, jetzt sind es 15 Kinder mit 3 Betreuern und wenn eine im Urlaub ist, gibt es keinen Ersatz. Aber auch ganz praktisch bekomme ich ja mit wie es läuft, da ich die ersten 40 Minuten ja im Moment bei Fynn bleibe. Es ist eben nicht immer ein Auge auf den Kindern, wenn sie aus dem Raum gehen sieht sie keiner, wenn die Nase läuft wird diese nicht unbedingt gleich geputzt und wenn ein Kind zwischendurch müde ist, hat es wohl Pech. Vermutlich übertreibe ich gerade ein wenig und in einer städtischen KiTa ist es bestimmt noch schlimmer, aber es fällt mir einfach sehr schwer gerade.
Muss mich darauf konzentrieren, dass es Fynn ja Spaß zu machen scheint...

Sonntag, 8. Juli 2012

Wie geht’s weiter?


Eintrag vom:
21.06.2012 (22:43 Uhr)

Wir sind seit zwei Tagen wieder zu Hause und ich bin schon wieder voll im Alltag drin.
Kein Wunder, bei diesem absolut miesen Wetter, das nichts mit Sommer zu tun hat, geht auch die letzte Urlaubsstimmung flöten.

Aber vom Wetter abgesehen steht jetzt erst mal KiTa-Eingewöhnung und Lernen für die Klausuren auf dem Plan.
Die ersten beiden KiTa-Tage sind ganz gut verlaufen. Zumindest was Fynn betrifft. ;) Ich scheine da WESENTLICH mehr Schwierigkeiten zu haben. Gestern waren wir beide zusammen eine Stunde dort. Er ist immer mal wieder weggerobbt, aber wollte dann auch zurück zu mir. Heute waren wir 15 Minuten länger dort und die letzten 10 Minuten habe ich ihn alleine gelassen. Davor habe ich mich brav von ihm verabschiedet und als ich zurückkam habe ich ihn begrüßt und mit nach Hause genommen. Angeblich hat er sich in der Zeit zwar mal nach mit umgesehen, aber nicht geweint – ich hingegen saß total angespannt und die Minuten zählend im „Eltern-Café“ und habe gewartet, dass ich ihn endlich abholen kann. : - )

Gestern und heute war ich auch schon in Vorlesungen und saß abends (wie auch jetzt) fleißig am Schreibtisch zum Lernen. Viel Zeit bleibt mir nicht, aber ich werde es schaffen.
Wie nicht anders erwartet, machen mir sowohl die Vorlesungen, wie auch das Lernen an sich, Spaß und ich kann es genießen. ABER: mit schlechtem Gewissen Fynn gegenüber. Und eigentlich würde ich die Zeit auch lieber mit ihm verbringen. Die Zweifel, ob ich wirklich im nächsten Semester wieder „voll“ studieren möchte, werden immer größer. Vielleicht liegt es mal wieder nur daran, dass die letzten Tage einfach super-Tage waren und/oder ich (mal wieder?) unter Hormon-Chaos leide… Ich weiß es nicht. Aber die einzige Alternative um nicht „voll“ zu studieren, sondern irgendwie nur halb, ist die, dass ich mein Auto doch nicht abmelde und Fynn einfach nur halbtags in der KiTa bleibt. Das wiederum würde enorme Kosten bedeuten, denn wenn er bis Nachmittags bleiben würde, könnten wir immer mit Katha bzw. mit meinem Dad fahren. Anders sind das pro Woche ca. 350km mehr zu fahren und das bei den Spritpreisen.

Aber noch ist es ja nicht soweit, dass ich das endgültig entscheiden muss. Erst mal sind wir in der Eingewöhnung und das ist für mich schwer genug. ;)


Samstag, 7. Juli 2012

schon fast vorbei


Eintrag vom:
17. Juni 2012 (21:00 Uhr)

Jetzt ist unser Urlaub schon fast wieder vorbei. Noch einen vollen Tag und dann ist schon der Abreisetag. Aber meine Süße freut sich schon tierisch und hat sogar schon angefangen zu packen. Sie ist einfach am allerliebsten Hause. Ich würde auch noch ein paar Tage bleiben ;) und Fynn ist das ziemlich egal, glaube ich. Aber es ist schon auch gut wieder nach Hause zu kommen. Hat sicherlich auch Vorteile... Ist praktischer, man muss ein bisschen weniger improvisieren und die Temperatur ist nachts vermutlich auch angenehmer und niedriger als die momentanen 29 Grad. Fynn scheint das nichts auszumachen, aber meine Frau und ich freuen uns auf kühle Nächte.

Auf der anderen Seite warten zu Hause wieder viele Aufgaben, die sich schon jetzt in meinem Kopf überschlagen. Da muss ich echt aufpassen und klare Prioritäten einhalten. Erst mal kommen die Klausuren und ich werde jede freie Minute, die ich nicht mit Fynn verbringe mit dem Lernen beschäftigt sein. Erst danach geht es weiter mit Kisten packen, nicht mehr benötigte Möbel verkaufen und den Umzug vorberieten. Die ganzen Texte aus dem Urlaub werde ich auch noch abtippen und in den Blog stellen, aber das steht nun leider wirklich ganz unten auf der List.
Ist alles machbar. Ich muss nur einen kühlen Kopf bewahren, Fynn und dem Alltag gegenüber flexibel bleiben und mich ansonsten immer nur auf eine Sache konzentrieren.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Was bedeutet Urlaub?


 
Eintrag vom:
12. Juni 2012 (23:10 Uhr)

Ich liege mal wieder wach im Bett und denke nach. Es gibt ja auch nichts, was ich im Moment sonst tun könnte. (Außer schlafen.) Wir sind im Urlaub: die Sonne, das Meer, alles ist da. Und doch fühlt es sich viel anders an als in allen bisherigen Urlauben. Wir sind hier als junge Eltern mit unserem kleinen Sohn. Was unser großes Glück ist, ist auch gleichzeitig unsere große Aufgabe. Auch wenn wir zum Entspannen und zu, Lesen kommen - wenn Fynn Mittagsschlaf macht und evtl. mit Taschenlampe wenn er abends schläft - es ist doch anders. Wir haben Verantwortung. Immer. Ob er wach ist oder schläft. Ich realisiere gerade so richtig, dass dies ein "Job" ist, den wir wohl unser Leben lang haben werden. Auch im Urlaub, auch an freien Wochenenden, auch wenn er mal bei Oma und Opa ist. Ein Job bei dem es zwar auch mehr und weniger stressige Zeiten gibt und man sogar auch mal Aufgaben delegieren kann, aber trotzdem ein Job, aus dem wir wohl nie wieder rauskommen, auch nicht für kurze Zeit.
Ich meine das gar nicht so negativ, wie es vielleicht gerade klingt. Liege einfach gerade wach im Bett und würde lieber draußen an der Bar oder am Strand sitzen und aufs Meer schauen. Würde gerne morgen einfach mal die Seele baumeln lassen und machen wonach mir gerade ist. Aber so ist das Leben nicht mehr. Fynn bestimmt den Rhythmus und er ist derjenige auf den wir achten müssen, den wir schützen müssen (auch vor so banalen Dingen wie zu viel Sonne/Hitze). Dürfen! Auf den wir achten dürfen und den wir beschützen dürfen! Den wir lieben und erziehen dürfen!

Irgendwie scheine ich auch nicht mehr ganz so entspannt zu sein... Ich hatte wieder Kontakt zu Außenwelt. Habe Emails gelesen und nach dem Klausurplan geschaut. Der ist inzwischen natürlich online, aber die Frage ob ich eine oder zwei Klausuren schreibe ist immer noch offen. Irgendwie bin ich aber schon wieder am Planen. Wie ich es machen könnte, wenn wir zu Hause sind. Dann sind es noch genau 2 Wochen bis zu der ersten Klausur, falls ich diese schreibe. Und schon kommt so ein böser Gedanke wie "Jetzt sitze ich hier im Urlaub, könnte mir theoretisch Zeit zum Lernen nehmen, weil Katha ja da ist, aber kann es nicht, weil mir die Infos fehlen." Somit ist der Urlaub ja fast vergeudete Zeit, da die Entspannung ja gleich danach wieder weg sein wird???

NEIN. Das ist eine völlig destruktive Sichtweise und würde hier jedem nur schaden. Also schnell weg mit dem Gedanken. Und somit hat dieser Blogeintrag eigentlich auch angefangen - denn Urlauv ist nicht mehr das, was es früher einmal war. Er hat auch gar nicht mehr die Aufgaben von früher. Zumindest nicht primär. Es geht im Moment nicht  darum von einem stressigen Job einen großen Abstand zu bekommen und für begrenzte Zeit alles weit hinter sich zu lassen. Es geht auch nicht darum fremde Länder kennenzulernen und Abenteuer zu erleben. Stattdessen geht es vielmehr darum Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Mit den beiden wichtigsten Personen in meinem Leben gemeinsam Zeit zu verbringen. An einem schönen Ort, bei schönem Wetter und dem Luxus weder kochen, noch spülen oder putzen zu müssen. Das ist eine wesentlich konstruktivere Sichtweise und hinterlässt einen süßen Beigeschmack in meinem Herzen. Behalten, festhalten und im Zweifel, wenn ich mal wieder anfange hektisch zu werden, daran erinnern!



Mittwoch, 4. Juli 2012

große Veränderungen

Hallo ihr Lieben,

einige haben es bestimmt schon bemerkt: hier wurden GAAAAANNNNNZZZ viele alte Beiträge im Blog gelöscht. Den alten Blog (für die, die den auch noch kennen) wird es auch nicht mehr lange geben.
Und allgemein, werden noch ein paar kleine oder große Änderungen hier passieren... nach und nach.
Ich möchte meinen kleinen Schatz einfach schützen und das ganze ein bisschen anonymisieren und gleichzeitig "persönlicher" machen - klingt komisch, ist aber so ;)

Aber keine Angst, für die die gerne noch mal die Anfänge lesen wollen: demnächst (rechnet mal mit Mitte bis Ende August) wird es das ganze in gedruckter Form als Buch geben!
Und ich hoffe natürlich auf fleißige Käufer und Leser :)

Liebe Grüße bis dahin,

eure Mia*